🇦🇹 Österreich 2025

Photovoltaik –
deine Energie,
deine Ersparnis.

Berechne Ertrag, Förderungen und Amortisation deiner PV-Anlage in Österreich. Kostenlos, transparent und auf dem neuesten Stand.

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900–1100 kWh/kWp pro Jahr (Ø Austria)
8–12 Jahre Amortisation
0% MwSt. auf PV-Anlagen*
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Warum jetzt in PV investieren?

Die Rahmenbedingungen für Photovoltaik waren in Österreich noch nie so gut wie heute.

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Strom sparen

Mit Eigenverbrauch und Batteriespeicher reduzierst du deine Stromrechnung drastisch – bei Strompreisen von über 28 Cent/kWh spürbar.

🏛️

Förderungen nutzen

Bund, Länder und OeMAG bieten attraktive Förderungen und Einspeisetarife. Bis zu 30% Investitionszuschuss möglich.

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CO₂ sparen

Eine 8 kWp-Anlage spart jährlich rund 3.200 kg CO₂ ein – so viel wie 2 Flugreisen von Wien nach New York.

Wie funktioniert eine PV-Anlage?

Von der Sonnenenergie bis zur Stromrechnung – der Weg des Stroms auf deinem Dach.

Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom (DC) um. Ein Wechselrichter (Inverter) konvertiert diesen in Wechselstrom (AC), der in deinem Haushalt oder im Netz genutzt wird.

Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Mit einem Batteriespeicher kannst du Überschuss für den Abend aufbewahren und deinen Eigenverbrauch auf bis zu 70% steigern.

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Faustformel: 1 kWp PV-Leistung entspricht etwa 6–8 m² Modulfläche und produziert in Österreich ca. 900–1.100 kWh Strom pro Jahr.

AnlagengrößeJahresertragFür wen geeignet?
3–5 kWp2.700–5.000 kWhKleine Haushalte, Wohnung
6–8 kWp5.400–8.000 kWhEinfamilienhaus Standard
9–12 kWp8.100–12.000 kWhGroßes Haus + E-Auto
15–20 kWp13.500–20.000 kWhGewerbe, Landwirtschaft

*Werte bei optimaler Südausrichtung und durchschnittlicher Globalstrahlung in Österreich

Ertrag nach Bundesland

Die Sonneneinstrahlung variiert in Österreich regional. Hier die typischen Jahreserträge pro kWp installierter Leistung.

BundeslandErtrag (kWh/kWp/Jahr)Beispiel 8 kWpBewertung
Steiermark (Süd)1.050–1.150≈ 8.800 kWhSehr gut ⭐⭐⭐
Kärnten1.050–1.150≈ 8.800 kWhSehr gut ⭐⭐⭐
Tirol / Vorarlberg950–1.100≈ 8.400 kWhSehr gut ⭐⭐⭐
Burgenland1.000–1.100≈ 8.400 kWhSehr gut ⭐⭐⭐
Niederösterreich950–1.050≈ 8.000 kWhGut ⭐⭐
Oberösterreich950–1.050≈ 8.000 kWhGut ⭐⭐
Wien900–1.000≈ 7.600 kWhGut ⭐⭐
Salzburg950–1.100≈ 8.400 kWhGut ⭐⭐
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Unterschiede durch Mikrolage, Beschattung und Dachneigung nicht vergessen.

Förderungen in Österreich 2025

In Österreich gibt es mehrere Förderschienen für private und gewerbliche PV-Anlagen.

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Bundesförderung (aws)

Über den Klima- und Energiefonds / aws werden Investitionszuschüsse für PV-Anlagen vergeben. Abhängig vom Kontingent – regelmäßig neue Calls.

Bis zu 30% Investitionszuschuss auf Nettoanlagenkosten.

→ klimafonds.gv.at

OeMAG Einspeisetarif

Die OeMAG zahlt für eingespeisten PV-Strom eine Marktprämie. Anträge laufend möglich, Tarife variieren je nach Quartal.

Aktuell ca. 5–9 Cent/kWh Einspeisetarif (Marktpreis + Prämie).

→ oemag.at
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Landesförderungen

Alle 9 Bundesländer bieten eigene Förderungen an – von OÖ Energiesparförderung bis Wiener Wohnbauförderung.

Diese können kumuliert mit Bundesförderungen beantragt werden.

⚠️

Wichtig: Förderungen müssen in der Regel vor Auftragserteilung beantragt werden. Unbedingt vor der Installation prüfen! Der Rechner berücksichtigt den Investitionszuschuss bei der Amortisationsberechnung.

Steuerliche Aspekte: Liebhaberei & MwSt.

In Österreich genießen private PV-Anlagen besondere steuerliche Vorteile – wenn man die Regeln kennt.

🟢 Nullsteuersatz (seit 2022)

Seit 1. Jänner 2022 gilt für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 35 kWp auf Wohngebäuden ein Umsatzsteuersatz von 0%. Das spart direkt 20% der Anschaffungskosten.

Gilt für Privatpersonen automatisch – kein Antrag notwendig. Der Installateur darf für die Lieferung der Module keine MwSt. verrechnen.

📋 Liebhaberei-Regelung

Private PV-Anlagen bis 35 kWp gelten laut § 1 Abs. 2 Liebhabereiverordnung (LVO) steuerrechtlich als „Liebhaberei". Das bedeutet:

  • Keine Einkommensteuer auf Einspeisevergütungen
  • Kein Gewerbe anzumelden
  • Keine Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  • Kein Verlustausgleich möglich (aber auch kein Aufwand)

Voraussetzung: Die Anlage dient primär dem Eigenverbrauch und liegt auf einer privat genutzten Immobilie.

📊 Überblick: Steuer-Status nach Anlage

AnlageMwSt.ESt. auf EinspeisungGewerbe
≤ 35 kWp, Wohngebäude privat0%Nein (Liebh.)Nein
≤ 35 kWp, Gewerbe20%JaVorst. möglich
> 35 kWp20%JaEmpfohlen
⚖️

Dies ist eine allgemeine Information, keine steuerliche Beratung. Für deine individuelle Situation empfehlen wir einen Steuerberater oder das Finanzamt zu kontaktieren.

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Neue E-Auto-Nutzung: Wer seinen PV-Überschuss zum Laden eines E-Autos verwendet, kann das als Eigenverbrauch werten – ohne Änderung des steuerlichen Status.

Typische Amortisationszeiten

Auf Basis aktueller Marktpreise (Stand 2025) und durchschnittlicher österreichischer Bedingungen.

5 kWp Anlage

Einsteiger
~9.000 € Investition (nach Förderung)
Jahresertrag~5.000 kWh
Jahresersparnis~800–950 €
Amortisationca. 9–11 Jahre

8 kWp Anlage

Beliebteste Größe
~13.000 € Investition (nach Förderung)
Jahresertrag~8.000 kWh
Jahresersparnis~1.200–1.500 €
Amortisationca. 9–11 Jahre

12 kWp + Speicher

E-Auto Ready
~22.000 € Investition (inkl. Speicher)
Jahresertrag~12.000 kWh
Jahresersparnis~1.800–2.400 €
Amortisationca. 10–13 Jahre

Alle Angaben bei Strompreis 28 Ct/kWh, Eigenverbrauch 35–60%, ohne Batteriespeicher sofern nicht erwähnt. Amortisation verbessert sich bei steigenden Strompreisen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten Antworten rund um Photovoltaik in Österreich.

Brauche ich für eine PV-Anlage eine Baugenehmigung?

In den meisten österreichischen Gemeinden sind PV-Anlagen auf Dächern baugenehmigungsfrei, sofern sie nicht über den First hinausragen und keine denkmalgeschützten Gebäude betreffen. In Naturschutz- oder Ortsbildschutzzonen können Ausnahmen gelten. Erkundige dich bei deiner Gemeindeverwaltung.

Muss ich meine PV-Anlage beim Netzbetreiber anmelden?

Ja. Jede PV-Anlage, die ins öffentliche Netz einspeist, muss beim zuständigen Netzbetreiber (z. B. Netz OÖ, Wiener Netze) angemeldet werden. Das übernimmt in der Regel der Installateur. Für den Einspeisevertrag (OeMAG) ist eine separate Registrierung notwendig.

Was passiert mit dem PV-Strom bei Stromausfall?

Standard-Wechselrichter schalten sich bei Netzausfall automatisch ab (Sicherheitsvorschrift). Nur spezielle Inselwechselrichter oder Systeme mit Backup-Funktion (z. B. bestimmte Fronius/SMA-Modelle + Speicher) können auch bei Ausfall weiter Strom liefern. Das kostet aber mehr.

Wie lange halten PV-Module?

Moderne Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25–30+ Jahren. Hersteller garantieren meist eine Mindestleistung von 80–85% nach 25 Jahren (entspricht ca. 0,5–0,6% Degradation pro Jahr). Wechselrichter haben meist eine Lebensdauer von 10–15 Jahren und müssen einmal ersetzt werden.

Lohnt sich eine PV-Anlage auch ohne Förderung?

Ja – bei aktuellen Strompreisen von 28+ Cent/kWh amortisiert sich eine Anlage auch ohne Förderung innerhalb von 10–13 Jahren. Mit Förderung typischerweise in 8–11 Jahren. Da Module 25–30 Jahre halten, ist die Rendite (abzüglich Wechselrichtertausch) sehr attraktiv.

Kann ich als Mieter eine Balkonkraftwerk installieren?

Ja – in Österreich sind sogenannte Balkonkraftwerke (Plug-in-PV, max. 800 W) seit 2023 erleichtert möglich. Du brauchst die Zustimmung des Vermieters, musst aber keinen besonderen Elektrikereinbau leisten. Für Mehrfamilienhäuser gibt es die Möglichkeit der Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage (GEA).

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