Berechne Ertrag, EAG-Förderung und Amortisation deiner PV-Anlage in Österreich. Kostenlos, transparent und auf dem aktuellen Stand 2026.
Die Rahmenbedingungen für Photovoltaik waren in Österreich noch nie so gut wie heute.
Mit Eigenverbrauch und Batteriespeicher reduzierst du deine Stromrechnung spürbar. Inklusive Netzkosten und Abgaben zahlst du 2026 25–30 Cent/kWh Gesamtpreis – jede selbst produzierte kWh ist bares Geld.
Seit dem Ende des Nullsteuersatzes (April 2025) sind Investitionszuschüsse über die EAG-Förderung (OeMAG) wieder der wichtigste Hebel. Ticket vor Kauf ziehen – sonst verfällt der Anspruch!
Eine 8 kWp-Anlage spart jährlich rund 3.200 kg CO₂ ein – so viel wie 2 Flugreisen von Wien nach New York.
Von der Sonnenenergie bis zur Stromrechnung – der Weg des Stroms auf deinem Dach.
Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom (DC) um. Ein Wechselrichter (Inverter) konvertiert diesen in Wechselstrom (AC), der in deinem Haushalt oder im Netz genutzt wird.
Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Mit einem Batteriespeicher kannst du Überschuss für den Abend aufbewahren und deinen Eigenverbrauch auf bis zu 70% steigern.
Faustformel: 1 kWp PV-Leistung entspricht etwa 6–8 m² Modulfläche und produziert in Österreich ca. 900–1.100 kWh Strom pro Jahr.
*Werte bei optimaler Südausrichtung und durchschnittlicher Globalstrahlung in Österreich
Die Sonneneinstrahlung variiert in Österreich regional. Hier die typischen Jahreserträge pro kWp installierter Leistung.
Unterschiede durch Mikrolage, Beschattung und Dachneigung nicht vergessen.
Der Nullsteuersatz (0 % MwSt.) ist am 1. April 2025 ausgelaufen – dafür sind Investitionszuschüsse jetzt wieder der entscheidende Hebel.
Wichtige Änderung ab April 2025: Der Nullsteuersatz (0 % MwSt.) für PV-Anlagen ist ausgelaufen. Auf die Lieferung und Installation von PV-Modulen fallen wieder 20 % Umsatzsteuer an. Das erhöht die Investitionskosten – macht aber die Beantragung von EAG-Förderungen umso wichtiger.
Der wichtigste Fördertopf 2026: Über die OeMAG kannst du einen Investitionszuschuss für deine PV-Anlage beantragen. Der Ablauf ist entscheidend:
Die OeMAG zahlt für eingespeisten PV-Strom eine Marktprämie. Anträge laufend möglich, Tarife variieren je nach Quartal.
Aktuell ca. 5–9 Cent/kWh Einspeisetarif (Marktpreis + Prämie).
→ oem-ag.atAlle 9 Bundesländer bieten eigene Förderungen an – von OÖ Energiesparförderung bis Wiener Wohnbauförderung.
Diese können kumuliert mit der EAG-Bundesförderung beantragt werden.
Goldene Regel: EAG-Ticket und Landesförderung müssen in der Regel vor Auftragserteilung und Kauf beantragt werden. Wer das vergisst, verliert den Förderanspruch vollständig – auch rückwirkend ist keine Beantragung möglich!
Zwei wichtige Änderungen betreffen PV-Besitzer in Österreich – eine lief aus, eine bleibt.
Der temporäre Nullsteuersatz von 0 % MwSt. auf PV-Anlagen bis 35 kWp (§ 28 Abs. 52 UStG) ist am 1. April 2025 ausgelaufen. Seither gilt wieder der normale Umsatzsteuersatz von 20 % auf Lieferung und Installation.
Das bedeutet: Eine Anlage um 14.000 € netto kostet dich jetzt 16.800 € brutto. Umso wichtiger ist es, die EAG-Förderung und Landesförderungen aktiv zu beantragen!
Die Befreiung von der Einkommensteuer auf Einspeisevergütungen gilt weiterhin – aber mit einer klaren Grenze: § 3 Abs. 1 Z 39 EStG befreit Einspeisungen aus Anlagen bis maximal 25 kWp (und max. 12.500 kWh Jahreseinspeisung).
Bis 25 kWp: Keine Einkommensteuer auf Einspeisevergütungen, kein Gewerbe anzumelden, keine USt-Voranmeldungen – die „Liebhaberei"-Regelung gilt weiter.
Achtung Verwechslungsgefahr: Die alte 35-kWp-Grenze galt nur für den (inzwischen ausgelaufenen) Nullsteuersatz. Für die Einkommensteuer-Befreiung gilt seit jeher die Grenze von 25 kWp.
Dies ist eine allgemeine Information, keine steuerliche Beratung. Für deine individuelle Situation empfehlen wir einen Steuerberater oder das Finanzamt zu kontaktieren.
Auf Basis aktueller Marktpreise (Stand 2025) und durchschnittlicher österreichischer Bedingungen.
Alle Angaben bei Gesamtstrompreis 27 Ct/kWh (inkl. Netzkosten/Abgaben), Eigenverbrauch 35–60%, ohne Batteriespeicher sofern nicht erwähnt. Investitionskosten inkl. 20 % MwSt., abzüglich typischer EAG-Förderung. Amortisation verbessert sich bei steigenden Strompreisen.
Was du 2026 vor der Installation unbedingt beachten musst – in der richtigen Reihenfolge.
Häufige Fehler 2026:
– EAG-Förderung nicht beantragt → Anspruch verfallen
– Angebot vor Ticket-Vergabe angenommen → kein Zuschuss
– kWp-Grenze (25 kWp) für Einkommensteuer-Befreiung übersehen
– Netzbetreiber zu spät kontaktiert → Verzögerung
Was du auf der Rechnung prüfen solltest:
– 20 % MwSt. korrekt ausgewiesen (kein Nullsteuersatz mehr!)
– Separate Position für Module, Wechselrichter, Montage
– Herstellergarantie auf Module (mind. 25 Jahre Leistungsgarantie)
– Produktgarantie auf Wechselrichter (mind. 5–10 Jahre)
Tipp: Unser Rechner hilft dir! Gib deine Förderung als Abzugsposten ein – der Rechner berechnet automatisch die Nettoinvestition und damit die reale Amortisationsdauer.
Die wichtigsten Antworten rund um Photovoltaik in Österreich 2026.
In den meisten österreichischen Gemeinden sind PV-Anlagen auf Dächern baugenehmigungsfrei, sofern sie nicht über den First hinausragen und keine denkmalgeschützten Gebäude betreffen. In Naturschutz- oder Ortsbildschutzzonen können Ausnahmen gelten. Erkundige dich bei deiner Gemeindeverwaltung.
Ja. Jede PV-Anlage, die ins öffentliche Netz einspeist, muss beim zuständigen Netzbetreiber (z. B. Netz OÖ, Wiener Netze) angemeldet werden. Das übernimmt in der Regel der Installateur. Für den Einspeisevertrag und die EAG-Förderung ist eine separate Registrierung bei der OeMAG notwendig.
Seit April 2025 fallen wieder 20 % MwSt. auf PV-Anlagen an. Eine Anlage mit einem Nettopreis von 12.000 € kostet dich damit 14.400 € brutto. Das macht die EAG-Förderung besonders wertvoll – sie kann einen erheblichen Teil dieser Mehrkosten ausgleichen. Außerdem kannst du die MwSt. bei einer gewerblichen Nutzung (> 25 kWp) als Vorsteuer geltend machen.
Standard-Wechselrichter schalten sich bei Netzausfall automatisch ab (Sicherheitsvorschrift). Nur spezielle Inselwechselrichter oder Systeme mit Backup-Funktion (z. B. bestimmte Fronius/SMA-Modelle + Speicher) können auch bei Ausfall weiter Strom liefern. Das kostet aber mehr.
Moderne Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25–30+ Jahren. Hersteller garantieren meist eine Mindestleistung von 80–85 % nach 25 Jahren (entspricht ca. 0,5–0,6 % Degradation pro Jahr). Wechselrichter haben meist eine Lebensdauer von 10–15 Jahren und müssen einmal ersetzt werden.
Ja – bei einem Gesamtstrompreis von 25–30 Cent/kWh (inkl. Netzkosten und Abgaben) amortisiert sich eine Anlage auch ohne Förderung innerhalb von 11–14 Jahren. Mit EAG-Förderung typischerweise in 9–12 Jahren. Da Module 25–30 Jahre halten, bleibt die Rendite über die Laufzeit sehr attraktiv.
Ja – in Österreich sind sogenannte Balkonkraftwerke (Plug-in-PV, max. 800 W) erleichtert möglich. Du brauchst die Zustimmung des Vermieters, musst aber keinen besonderen Elektrikereinbau leisten. Für Mehrfamilienhäuser gibt es die Möglichkeit der Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage (GEA).
Mit unserem Rechner bekommst du Ertrag, Förderungen, 20-Jahres-Prognose und Amortisation in Sekunden – kostenlos und ohne Anmeldung.
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