Berechne Ertrag, Förderungen und Amortisation deiner PV-Anlage in Österreich. Kostenlos, transparent und auf dem neuesten Stand.
Die Rahmenbedingungen für Photovoltaik waren in Österreich noch nie so gut wie heute.
Mit Eigenverbrauch und Batteriespeicher reduzierst du deine Stromrechnung drastisch – bei Strompreisen von über 28 Cent/kWh spürbar.
Bund, Länder und OeMAG bieten attraktive Förderungen und Einspeisetarife. Bis zu 30% Investitionszuschuss möglich.
Eine 8 kWp-Anlage spart jährlich rund 3.200 kg CO₂ ein – so viel wie 2 Flugreisen von Wien nach New York.
Von der Sonnenenergie bis zur Stromrechnung – der Weg des Stroms auf deinem Dach.
Photovoltaikmodule wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom (DC) um. Ein Wechselrichter (Inverter) konvertiert diesen in Wechselstrom (AC), der in deinem Haushalt oder im Netz genutzt wird.
Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Mit einem Batteriespeicher kannst du Überschuss für den Abend aufbewahren und deinen Eigenverbrauch auf bis zu 70% steigern.
Faustformel: 1 kWp PV-Leistung entspricht etwa 6–8 m² Modulfläche und produziert in Österreich ca. 900–1.100 kWh Strom pro Jahr.
*Werte bei optimaler Südausrichtung und durchschnittlicher Globalstrahlung in Österreich
Die Sonneneinstrahlung variiert in Österreich regional. Hier die typischen Jahreserträge pro kWp installierter Leistung.
Unterschiede durch Mikrolage, Beschattung und Dachneigung nicht vergessen.
In Österreich gibt es mehrere Förderschienen für private und gewerbliche PV-Anlagen.
Über den Klima- und Energiefonds / aws werden Investitionszuschüsse für PV-Anlagen vergeben. Abhängig vom Kontingent – regelmäßig neue Calls.
Bis zu 30% Investitionszuschuss auf Nettoanlagenkosten.
→ klimafonds.gv.atDie OeMAG zahlt für eingespeisten PV-Strom eine Marktprämie. Anträge laufend möglich, Tarife variieren je nach Quartal.
Aktuell ca. 5–9 Cent/kWh Einspeisetarif (Marktpreis + Prämie).
→ oemag.atAlle 9 Bundesländer bieten eigene Förderungen an – von OÖ Energiesparförderung bis Wiener Wohnbauförderung.
Diese können kumuliert mit Bundesförderungen beantragt werden.
Wichtig: Förderungen müssen in der Regel vor Auftragserteilung beantragt werden. Unbedingt vor der Installation prüfen! Der Rechner berücksichtigt den Investitionszuschuss bei der Amortisationsberechnung.
In Österreich genießen private PV-Anlagen besondere steuerliche Vorteile – wenn man die Regeln kennt.
Seit 1. Jänner 2022 gilt für die Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 35 kWp auf Wohngebäuden ein Umsatzsteuersatz von 0%. Das spart direkt 20% der Anschaffungskosten.
Gilt für Privatpersonen automatisch – kein Antrag notwendig. Der Installateur darf für die Lieferung der Module keine MwSt. verrechnen.
Private PV-Anlagen bis 35 kWp gelten laut § 1 Abs. 2 Liebhabereiverordnung (LVO) steuerrechtlich als „Liebhaberei". Das bedeutet:
Voraussetzung: Die Anlage dient primär dem Eigenverbrauch und liegt auf einer privat genutzten Immobilie.
Dies ist eine allgemeine Information, keine steuerliche Beratung. Für deine individuelle Situation empfehlen wir einen Steuerberater oder das Finanzamt zu kontaktieren.
Neue E-Auto-Nutzung: Wer seinen PV-Überschuss zum Laden eines E-Autos verwendet, kann das als Eigenverbrauch werten – ohne Änderung des steuerlichen Status.
Auf Basis aktueller Marktpreise (Stand 2025) und durchschnittlicher österreichischer Bedingungen.
Alle Angaben bei Strompreis 28 Ct/kWh, Eigenverbrauch 35–60%, ohne Batteriespeicher sofern nicht erwähnt. Amortisation verbessert sich bei steigenden Strompreisen.
Die wichtigsten Antworten rund um Photovoltaik in Österreich.
In den meisten österreichischen Gemeinden sind PV-Anlagen auf Dächern baugenehmigungsfrei, sofern sie nicht über den First hinausragen und keine denkmalgeschützten Gebäude betreffen. In Naturschutz- oder Ortsbildschutzzonen können Ausnahmen gelten. Erkundige dich bei deiner Gemeindeverwaltung.
Ja. Jede PV-Anlage, die ins öffentliche Netz einspeist, muss beim zuständigen Netzbetreiber (z. B. Netz OÖ, Wiener Netze) angemeldet werden. Das übernimmt in der Regel der Installateur. Für den Einspeisevertrag (OeMAG) ist eine separate Registrierung notwendig.
Standard-Wechselrichter schalten sich bei Netzausfall automatisch ab (Sicherheitsvorschrift). Nur spezielle Inselwechselrichter oder Systeme mit Backup-Funktion (z. B. bestimmte Fronius/SMA-Modelle + Speicher) können auch bei Ausfall weiter Strom liefern. Das kostet aber mehr.
Moderne Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25–30+ Jahren. Hersteller garantieren meist eine Mindestleistung von 80–85% nach 25 Jahren (entspricht ca. 0,5–0,6% Degradation pro Jahr). Wechselrichter haben meist eine Lebensdauer von 10–15 Jahren und müssen einmal ersetzt werden.
Ja – bei aktuellen Strompreisen von 28+ Cent/kWh amortisiert sich eine Anlage auch ohne Förderung innerhalb von 10–13 Jahren. Mit Förderung typischerweise in 8–11 Jahren. Da Module 25–30 Jahre halten, ist die Rendite (abzüglich Wechselrichtertausch) sehr attraktiv.
Ja – in Österreich sind sogenannte Balkonkraftwerke (Plug-in-PV, max. 800 W) seit 2023 erleichtert möglich. Du brauchst die Zustimmung des Vermieters, musst aber keinen besonderen Elektrikereinbau leisten. Für Mehrfamilienhäuser gibt es die Möglichkeit der Gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage (GEA).
Mit unserem Rechner bekommst du Ertrag, Förderungen, 20-Jahres-Prognose und Amortisation in Sekunden – kostenlos und ohne Anmeldung.
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