juwi hat langjährige Erfahrung bei der Projektierung von Photovoltaikanlagen. Quelle: juwi

Ein aktuelles Kraftwerksprojekt von Juwi verdeutlicht, wie günstig mittlerweile Strom mittels Photovoltaikanlagen in Deutschland erzeugt werden kann. In Rheinland Pfalz wird ein Kraftwerk mit einer Leistung von 4.500 kWp für 5,5 Mio. Euro errichtet, diese Anlage wird jährlich 4.700.000,00 kWh Strom produzieren. Die Kosten pro kWp betragen bei diesem Projekt lediglich 1.222 Euro. Die Stromgestehungskosten dieser Anlage liegen bei 7,8 Cent pro kWh*.

Somit ist PV-Strom günstiger als Strom von neuen Atomkraftwerken. Laut RWE kostet Strom von neuen Atomkraftwerken bereits mehr als 10 Cent pro kWh.

Zitat: „Bei einem Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde können Sie kein Kernkraftwerk bauen“, hat RWE-Chef Peter Terium erläutert. Damit sich neue Meiler lohnten, müsse der Großhandelspreis für Strom deutlich steigen. „Der müsste wahrscheinlich jenseits der 100 Euro sein“, so Terium.  (Quelle: reuters)

 

*Der zugrunde gelegte Kapitalkostensatz beträgt bei diesen 7,8 Cent 4 %, die jährlichen Betriebskosten 1 % der Investitionssumme und die jährliche Minderung des Ertrags 0,5 %; Nutzungsdauer 25 Jahre.

In Spanien entsteht der erste konkurrenzfähige Solarpark ohne Subventionen

In Spanien entsteht der erste konkurrenzfähige Solarpark ohne Subventionen

Das Problem für Betreiber von Photovoltaikanlagen und deren Zulieferer ist die politische Abhängigkeit. Immer häufiger werden im PV-Sektor Subventionen, Zuschüsse und Einspeisvergütungen gekürzt oder gänzlich gestrichen. Dieser Zustand hat sich mit der Schuldenkrise noch verschärft. Um sich von dieser Abhängigkeit zu befreien baut die Gehrlicher Solar AG in Spanien in der Region Exdremadura das erste große Photovoltaikkraftwerk ohne Subventionen. Dieses Kraftwerk könnte ein Wendepunkt für einen großflächigen Ausbau von PV-Anlagen bedeuten.

 

 

Mérida, Spanien. Der Ministerpräsident von Extremadura,Jose Antonio Monagas, und der CEO der Firma Gehrlicher Solar Spanien, Guillermo Barea, unterzeichneten gestern ein Abkommen zum Bau eines spanischen 250 MW Mega-Projektes in der Region Exdremadura.
Gehrlicher Solar Spanien plant mit dem Bau des PV Kraftwerks auf einer Fläche von 750 Hektar schon in 2013 zu beginnen; die Fertigstellung der Anlage ist dann für 2015 vorgesehen. Das 250 MW-Projekt wird jährlich rund 400.000 MWh sauberen umweltfreundlichen Strom erzeugen und so die Energieversorgung von mehr als 100.000 Haushalten sicherstellen. Die prognostizierte CO2 Ersparnis beträgt rund 356.000 Tonnen pro Jahr. Daneben werden während der Bauphase mehr als 2.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen.
Der Ministerpräsident von Extremadura, Jose Antonio Monagas sieht in diesem Projekt ein eindrucksvolles „Bekenntnis“ der Exekutive Extremadura „zu erneuerbaren Energien“, und bekräftigt damit das „langjährige Engagement für umweltschonende Energieproduktion“. Zudem betonte Ministerpräsident Monagas, dass Extremadura das „ideale Umfeld für derartige Projekte“ sei.
Guillermo Barea zeigt sich äußerst erfreut über die unterzeichnete Vereinbarung: Dieses Megaprojekt zeigt eindrucksvoll, dass die PV-Industrie, nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa, auch ohne Subventionierung wettbewerbsfähig sein wird. Mit Unterstützung der Regierung von Extremadura, wird dieses Projekt einen signifikanten Beitrag zur „Renaissance“ der PV-Industrie in Spanien leisten. Mega-Projekte auf der einen Seite und der Eigenverbrauch auf der anderen Seite stellen die zwei wichtigsten Bausteine für die Zukunft dar. Ich bin davon überzeugt, dass die Photovoltaik-Industrie jetzt erst richtig startet“.

Riesige Solarkraftwerke boomen

Wie hier in Kalifornien wird auch in Afrika massiv in riesige PV-Anlagen investiert. (Quelle: Wirtschaftsblatt)

In Namibia (früher Deutsch Südwestafrika) wird derzeit in der nähe der Hauptstadt Windhoek ein 1000 MW Photovoltaikkraftwerk geplant. Mit der ersten Ausbaustufe von 500 MW ist dieses Kraftwerk das größte seiner Art in Afrika.  Durch diese PV-Anlage möchte Namibia unabhängig von Stromimporten werden. Namibia hat 2.1 Millionen Einwohner und einen pro Kopf Stromverbrauch von 1740 kWh jährlich.