FiskerKarma Solardach

FiskerKarma mit Solardach (Quelle: Fisker Automotive)

Im Sektor Solardächer für Autos ist eine gewisse Entwicklung spürbar. Nach dem Bluecar aus Frankreich integriert jetzt auch der Hersteller Fisker Automotive in seinem Sportwagen ein Solardach. Das Solardach ist mit 80 Solarzellen und einer Leistung von 120 Watt das laut Hersteller weltweit leistungsstärkste sphärisch gewölbte Solarmodul weltweit. Dieses Solarmodul soll die Ladung der Lithium-Ionen-Batterien unterstützen. Gebaut wird das Solardach von der Firma asola. Die aus Erfurt stammende asola ist seinesgleichen der weltweit führende Erzeuger von automobiler Solartechnik. Dieses Solardach produziert jährlich Energie für eine Distanz von umgerechnet 321 Kilometer.

Die Reichweite des Sportwagens mit rein elektrischen Antrieb soll bei 80 km liegen, mit dem kombiniertem Antrieb mit dem Benzinmotor liegt die Reichweite bei stolzen 483 km, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Solarboot

PlanetSolar - Photovoltaikboot (Quelle: planetsolar.org)

Das Projekt PlanetSolar hat sich das Ziel gesetzt, eine Weltumrundung mit einem rein mit Photovoltaikzellen bestückten Boot zu schaffen. Ein Zwischenerfolg ist Kapitän Erwann Le Rouzic mit der Überquerung des Chinesischen Meeres trotz Monsun und tropischen Stürmen gelungen. Am 15 August 2011 erreichte das Team Hongkong unbeschadet.

Die PlanetSolar ist ein 95 Tonnen schwerer Katamaran, er ist 31 Meter lang und 15 Meter breit. Insgesamt haben 40 Personen darauf Platz.

Auf dem Boot sind auf insgesamt 537 Quadratmetern Photovoltaikmodule verbaut, durchschnittlich schippert die unter der Schweizer Flagge stehende PlanetSolar 7,5 Knoten durch die Weltmeere. Initiiert wurde das Projekt 2004 von Raphaël Domjan. Gebaut wurde das Boot im übrigen in Deutschland.

Die Ziele von PlanetSolar sind laut der Projektseite:

  • Aufzeigen des Potenzials erneuerbarer Energien, insbesondere der Solarenergie, und ihre Bedeutung für technologische Entwicklungen
  • Nachweis der Alltagstauglichkeit nachhaltiger Energien und praktische Vorschläge für ihre Nutzung
  • Impulse für die die wissenschaftliche Forschung und die technologische Entwicklung im Bereich erneuerbare Energien
  • Information der Öffentlichkeit über die Bedeutung erneuerbarer Energien
  • Förderung der Energieeffizienz
  • Erfolgreiches Zusammenwirken von Ökonomie und Ökologie harmonisch und erfolgreich zusammenarbeiten können

Auf das härteste Solarrennen World Solar Challenge quer durch Australien bereiten sich derzeit die Titelverteidiger vor, die Studenten der Delfter Universität für Technologie. In 18 monatiger Bauzeit erschufen Sie die Nuna6 zusammen mit dem deutschen Unternehmen Evonik.

Dieses Fahrzeug wiegt lediglich 145 Kg und ist somit das leichteste jemals von den Niederländern gebaute Solarfahrzeug. Die Studenten hoffen mit der Nuna 6 zum vierten Mal die im Oktober stattfindende 3000 Kilometer Rally als erster zu schaffen.

Das Preisgeld für die Rally beträgt stattliche 10 Millionen Dollar. Der Wettbewerb findet zwischen Darwin und Adelaide statt die zu fahrende Distanz 3000 Kilometer. Die Nuna6 ist mit 1690 Monokristalliner Solarzellen ausgestattet.

SolarbusEin Hersteller aus Shandong bietet eine Solarbus für bis zu 14 Personen an. Der Preis pro Bus beträgt dabei lediglich gut 10.000 Euro. Maximal können dabei 1100 Kilogramm geladen werden. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 35 Stundenkilometer, die Reichweite zwischen 80-100 Kilometer. Die Sonnenkollektoren liefern eine Leistung von 150 Wp, der Leistungsverbrauch lediglich 5kW. Geladen wird dabei eine Blei Batterie mit 72V und 210Ah. Ob dieser Bus auf unseren Straßen zugelassen wird ist mehr als fraglich, allerdings ein sehr guter Ansatz für umweltfreundliche Personenbeförderung.

Solarcarport

Nach wünschen der deutschen Bundesregierung sollen in Deutschland bald Millionen von Elektrofahrzeugen auf den Straßen unterwegs sein. Was bietet sich dabei besser an, als ein Carport das die Autos beim Parken mit dem nötigen Strom auflädt. Der positive Nebeneffekt ist dabei, dass die Autos von Wettereinflüssen besser geschützt sind. Link zu http://www.clean-power-generation.eu/