Die SmartBattery der Grazer Firma SunnyBAG startet auf Kickstarter gerade durch. Mit der SmartBattery ist es möglich die geladene Sonnenenergie auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Kombiniert mit einer Solartasche oder einem Outdoor Solarladegerät ist es damit möglich die bereits produzierte Menge an Energie auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Auf Kickstarter ist das Projekt sehr gut angelaufen und hat bereits die nötige Finanzierungssumme fast um das Doppelte überschritten.

 

http://www.sunnybag.at/

Projekt auf Kickstarter

 

 

 

Share

Nokia hat angekündigt ein eigenes Solarladegerät in Kenia anzubieten. In Kenia sind mehr als 80% der Bevölkerung nicht an einer Stromversorgung angeschlossen, deshalb hat Nokia dieses Land für diese Testphase auserkoren. Die Ladegeräte sind auch nur in begrenzter Stückzahlen verfügbar und bei ausgewählten Nokia Händlern erhältlich. Das Panel besteht aus Dünnschicht Solarzellen mit 165mm x 237mm und wiegt lediglich 93 Gramm. Laut Nokia kann pro Minute Sonnenladezeit zwei Minuten lang telefoniert werden. Der Eingebaute 1000 mAh Akku wird bei direkter Sonneneinstrahlung innerhalb 5 Stunden vollständig aufgeladen. Ob und Wann das Ladegerät auch in Europa eingeführt wird ist nicht bekannt.

Share

Hier ist der Bluecar in Paris bereits im Einsatz (Bild von: francisco.j.gonzalez)

Vor einem Jahr wurde auf solarideen.net von einem Zukunftsweisenden Fahrzeug berichtet, einem Fahrzeug das mit einem PV-Dach ausgestattet und rein elektrisch unterwegs ist. Was wurde aus diesem ambitionierten Elektrofahrzeug der Firma Bolloré?

Das Interesse ist riesengroß: 1200 Registrierungen verzeichnet das Carsharing Modell Autolib in Paris wöchentlich. Gegenwärtig sind 1750 Bluecars in Paris unterwegs, an 670 Haltestellen quer durch Paris kann jeder der 37.000 Teilnehmer des Carsharing Modells Autolib das Fahrzeug ausleihen und an einer anderen Station wieder abgeben. Das mittelfristige Ziel 3000 Fahrzeuge an 1050 Haltestellen zu postieren scheinen also im Bereich des Möglichen zu liegen. Die Bluecars fahren rein elektrisch und verursachen in der Stadt keinerlei Emissionen. In 10 Monaten wurden diese Fahrzeuge 500.000-mal geliehen und 5 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Das Bluecar wiegt lediglich 300 kg, die Energie wird von einer 30 kWh fassendem Lithium-Metal-Polymer Batterie zur Verfügung gestellt. Mit dieser Batterie sind im Stadtverkehr bis zu 250 Kilometer pro Akkuladung möglich.

 

Ab Juni 2013 kann das Elektro-Fahrzeug generell für 330 Euro pro Monat geleast werden, bei einem Kilometerpreis von 1,5 Cent kann sich dieses Modell durchaus lohnen.
Das Bluecar wurde vor ca. einem Jahr auf solarideen.net vorgestellt, damals allerdings noch mit einem Photovoltaikdach, dieses Dach wurde auf den Serienfahrzeugen leider nicht verwirklicht.

 

zum alten Artikel auf solarideen.net

Share

Solaflugzeug  - ELEKTRA ONE SOLAR

PC-Aero stellte auf der ILA Berlin Air Show ein komplettes Elektroflugsystem vor: Das Solarflugzeug ELEKTRA ONE SOLAR mit Solarzellen auf den Flügeln sowie einen Anhänger, der ebenfalls ausgestattet mit Solarpanels, als mobile Solartankstelle dient.
Dieses System ist innerhalb der Luftfahrt ein weiterer wichtiger Schritt für emissionsfreies Fliegen (CO2 und Lärm) und Garant für eine künftige Energieunabhängigkeit. ELEKTRA ONE SOLAR ist eine verbesserte Variante des Elektroflugzeugs, ELEKTRA ONE, die bereits 2011 erfolgreich ihren Erstflug absolvierte. Die Flügel des ELEKTRA ONE SOLAR sind komplett neu, mit größerer Spannweite, höherer Streckung sowie einem Laminarprofil, und, bestückt mit Solarzellen.

Neu ist zudem, dass die ELEKTRA ONE SOLAR, inkl. Flugsteuerung, komplett in Carbon gebaut ist. Damit hat sie ein Leergewicht von 100 kg (ohne Batterien), und benötigt zum Fliegen 2,5 kW/Std. Rund 2 kW/Std. liefert die mobile Solartankstelle, mehr als 1 kW/Std. stellen die Solarzellen auf den Flügeln bereit. Damit fliegt das Solarflugzeug bis zu 8 Stunden bei einer Reichweite von über 800 km und geringen Betriebskosten von 35€/Std.

Share

Links das Eco Marine Power: rechts das Super Eco Ship. Quelle: Wirtschaftswoche

Nach Studien sterben in Europa jährlich 50.000 Menschen alleine durch die Abgase des Schiffsverkehrs. Ab 2015 werden deshalb die Umweltauflagen für die Reeder strenger. Bisher schippern die „Dreckschleudern“ mit dem giftigen Schweröl durch die Meere, ein Kreuzfahrtschiff beispielsweise stößt soviel Schwefeldioxid aus wie 376 Millionen Autos. Deshalb müssen die Schiffe ab 2015 statt Schweröl Marinedieselöl tankten, dieser schwefelarmer Treibstoff kostet allerdings 30% mehr als Erdgas. Durch diese Preisexplosion werden wiederum alternative Antriebe wie Erdgas, Segeln oder Solarzellen interessant und rentabel. Ein Reeder spart sich mit einem Erdgas betriebenen Schiff jährlich ca. 300.000 Euro gegenüber einem Schiff mit einem Antrieb mit Marinediesel.

Beim Frachter Super Eco-Ship sind am Laderaum Solarzellen angebracht die Energie erzeugen, zusätzlich können Segeln ausgefahren werden

Ein interessanter Artikel aus der Wirtschaftswoche: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/schifffahrt-ozeanriesen-sollen-zu-oekolinern-werden-seite-all/6812832-all.html

Share

Zugegeben dieses Designkonzept scheint sehr utopisch, aber doch wieder irgendwie  realistisch. Nach dem Designer soll diese Insel eine Mischung aus luxuriösem Hotel und einem kleinen Kreuzfahrtschiff sein. Dabei bezieht diese Solarinsel die benötigte Energie vollständig aus Solarzellen. Das „Solar Floating Resort“ hat ein 20 Meter langes Deck und ist insgesamt 110 qm² groß. Kosten soll diese bewegliche Insel 1,8 Mio Dollar.

Weitere Informationen (in englischer Sprache): http://www.ecofriend.com/designer-conceptualizes-floating-luxury-resort-powered-solar-cells.html

Share

Mit dem Solar Charger von Chinavision ist es möglich das Notebook unabhängig vom Stromnetz längere Zeit zu betreiben. Das Solarpaneel lädt sich bei Sonenneinstrahlung vollständig auf und kann so bis zu 20.000 mAh Strom speichern (bei 3,7 Volt). Die Photozellen sind aus polykristallinem Silizium und nehmen bis zu 4 Watt Leistung auf. Dabei benötigt eine vollständige Ladung 26-30 Stunden direkte Sonneneinstrahlung, oder 3 Stunden mit dem mitgelieferten Netzstecker. Der Preis ist mit 113,67 € angemessen, der Lieferumfang umfasst 31 unterschiedliche Adapter für die meisten gängigen Mobilgeräte.

 

Share

Solarlaegerät

Solarladegerät Suncharger (Quelle: Solarworld)

Das bereits im Februar 2011 vorgestellte Solarladegerät „Suncharger“ steht kurz vor dem Verkaufsstart. Laut Auskunft von Solarworld soll dieses mit Sonnenlicht betriebene Ladegerät für Mobilgeräte 89,00 Euro kosten und eine Kapazität von 1200 mAh aufweisen, die Nennspannung liegt bei 3,7 Volt. Das Ladergerät benötigt 4 Stunden direkte Sonneneinstrahlung um den Internen Akku gänzlich zu laden, ebenfalls kann es auch mittels normaler Steckdose aufgeladen werden.

Der Artikel ist ab sofort im Lufthansa Worldshop für 89,00 Euro oder 25.000 Meilen erhältlich. Wegen der starken Nachfrage kommt es allerdings zu Lieferverzögerungen.

Wegen der geringen Kapazität von 1200 mAh eignet sich der Suncharcher eher ausschließlich für  Handy, Kamera, Navigation und mp3 Player. Zum Vergleich, ein Iphone Akku hat bis zu 1600 mAh bei einer Nennspannung von 3,7 Volt.

SolarWorld präsentierte im Jahr 2011 auf einer der größten Mobilfunkmessen das Solarladegerät mit der Bezeichnung „SunCharger“. Mit diesem neuen Produkt ermöglicht es der deutsche Solarstromkonzern, Mobiltelefone jederzeit verlässlich mit Strom aufzuladen. Der SunCharger vereint somit Netzteil, Akku und Solarzelle in einem Gerät und bietet damit drei Möglichkeiten, das Handy aufzuladen: Das Mobiltelefon zieht entweder den Strom aus dem normalen Netz, versorgt sich mit der im Akku zwischengespeicherten Energie oder wird direkt mit Solarstrom geladen.

„Der SolarWorld SunCharger ist die Solarstromanlage im Kleinformat und zeigt, was mit Solarstrom möglich ist: unabhängig und überall für den eigenen Bedarf Eigenstrom produzieren“, sagt Dr.-Ing.- E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Und wenn keine Steckdose vorhanden ist, sorgen Solarzelle und Akku für eine sichere und saubere Stromversorgung.“

Link: http://www.suncharger.de/


Share

Solarwave - Solarkatamaran (Quelle: Solarwave.at)

Die Idee ist genial, die Ausführung ist genial, der Katamaran ist außergewöhnlich. Die beiden Österreicher Michael Köhler und Heike Patzelt aus Kärtnen entwickelten den Solarkatamaran Solarwave, am 18. Dezember 2009 erfolgte der Stapellauf seither sind die beiden Weltenbummler mit ihrem Boot auf einer Weltreise unterwegs.

Die SolarWave ist 14 Meter lang und 7,5 Meter breit und hat ein Gewicht von 12 Tonnen. Die Batterien sind zwei Tonnen schwer, die 57 m² PV-Module haben ein Gewicht von ca. einer Tonne. Das Boot liefert ca. 50 kWh elektrischen Strom täglich.

Seit Kurzem testen die beiden eine neuartige Lithium Batterie, durch diese Batterie soll der Solarkatamaran um 1,5 Tonnen leichter werden

 

Technische Daten
* Type: Solarwave 46
* Länge ü.a.: 13,90m
* Breite: 7,50m
* Tiefgang: 0,90cm
* Höhe: 4,50m (incl. Antennen- / Geräteträger)
* Gewicht: 12 Tonnen
* Höchstgeschwindigkeit: ca. 8 kt.
* Reisegeschwindigkeit: 4 -6 kt
* Energieeintrag pro Tag: Solarpaneele ca. 50 kWh
* Wassertanks: 325 Liter

 

Nähere Informationen: http://www.solarwave.at

Share

Lois Palmer

Lois Palmer mit seinem "Solartaxi" (Quelle: designnation)

Die unglaubliche Weltreise des Louis Palmer aus der Schweiz wurde in dem Dokumentarfilm „Solartaxi“ verfilmt. In den Jahren 2007 und 2008 erfüllte sich der Schweizer seinen Kindheitstraum – eine Weltumrundung. Mit seinem Solartaxi legte der Schweizer in 18 Monaten eine Strecke von 53.000 Kilometer ohne Treibstoff zurück. Als Energiespeicher verwendete er dabei die ZEBRA Hochenergiebatterie aus Kochsalz, Keramik und Nickel, diese Batterie kann viermal mehr Energie als gleichschwere Blei-Akkus liefern – dies ermöglichte ihm eine tägliche Reichweite von bis zu 400 Kilometer (mehr Infos zur ZEBRA-Batterie: hier). Auf dem mitgeschleppten Anhänger lieferten 6m² große Solarzellen ausreichend Strom für eine tägliche Strecke von 100 Kilometer. Auf 100 Kilometer benötigte das Fahrzeug ca. 8 kWh, dies entspricht einem Benzinverbrauch von 0,8 Liter auf 100 Kilometer. Das Fahrzeug hat 20 PS

 

Share