Hier ist der Bluecar in Paris bereits im Einsatz (Bild von: francisco.j.gonzalez)

Vor einem Jahr wurde auf solarideen.net von einem Zukunftsweisenden Fahrzeug berichtet, einem Fahrzeug das mit einem PV-Dach ausgestattet und rein elektrisch unterwegs ist. Was wurde aus diesem ambitionierten Elektrofahrzeug der Firma Bolloré?

Das Interesse ist riesengroß: 1200 Registrierungen verzeichnet das Carsharing Modell Autolib in Paris wöchentlich. Gegenwärtig sind 1750 Bluecars in Paris unterwegs, an 670 Haltestellen quer durch Paris kann jeder der 37.000 Teilnehmer des Carsharing Modells Autolib das Fahrzeug ausleihen und an einer anderen Station wieder abgeben. Das mittelfristige Ziel 3000 Fahrzeuge an 1050 Haltestellen zu postieren scheinen also im Bereich des Möglichen zu liegen. Die Bluecars fahren rein elektrisch und verursachen in der Stadt keinerlei Emissionen. In 10 Monaten wurden diese Fahrzeuge 500.000-mal geliehen und 5 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Das Bluecar wiegt lediglich 300 kg, die Energie wird von einer 30 kWh fassendem Lithium-Metal-Polymer Batterie zur Verfügung gestellt. Mit dieser Batterie sind im Stadtverkehr bis zu 250 Kilometer pro Akkuladung möglich.

 

Ab Juni 2013 kann das Elektro-Fahrzeug generell für 330 Euro pro Monat geleast werden, bei einem Kilometerpreis von 1,5 Cent kann sich dieses Modell durchaus lohnen.
Das Bluecar wurde vor ca. einem Jahr auf solarideen.net vorgestellt, damals allerdings noch mit einem Photovoltaikdach, dieses Dach wurde auf den Serienfahrzeugen leider nicht verwirklicht.

 

zum alten Artikel auf solarideen.net

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Solaflugzeug  - ELEKTRA ONE SOLAR

PC-Aero stellte auf der ILA Berlin Air Show ein komplettes Elektroflugsystem vor: Das Solarflugzeug ELEKTRA ONE SOLAR mit Solarzellen auf den Flügeln sowie einen Anhänger, der ebenfalls ausgestattet mit Solarpanels, als mobile Solartankstelle dient.
Dieses System ist innerhalb der Luftfahrt ein weiterer wichtiger Schritt für emissionsfreies Fliegen (CO2 und Lärm) und Garant für eine künftige Energieunabhängigkeit. ELEKTRA ONE SOLAR ist eine verbesserte Variante des Elektroflugzeugs, ELEKTRA ONE, die bereits 2011 erfolgreich ihren Erstflug absolvierte. Die Flügel des ELEKTRA ONE SOLAR sind komplett neu, mit größerer Spannweite, höherer Streckung sowie einem Laminarprofil, und, bestückt mit Solarzellen.

Neu ist zudem, dass die ELEKTRA ONE SOLAR, inkl. Flugsteuerung, komplett in Carbon gebaut ist. Damit hat sie ein Leergewicht von 100 kg (ohne Batterien), und benötigt zum Fliegen 2,5 kW/Std. Rund 2 kW/Std. liefert die mobile Solartankstelle, mehr als 1 kW/Std. stellen die Solarzellen auf den Flügeln bereit. Damit fliegt das Solarflugzeug bis zu 8 Stunden bei einer Reichweite von über 800 km und geringen Betriebskosten von 35€/Std.

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Links das Eco Marine Power: rechts das Super Eco Ship. Quelle: Wirtschaftswoche

Nach Studien sterben in Europa jährlich 50.000 Menschen alleine durch die Abgase des Schiffsverkehrs. Ab 2015 werden deshalb die Umweltauflagen für die Reeder strenger. Bisher schippern die „Dreckschleudern“ mit dem giftigen Schweröl durch die Meere, ein Kreuzfahrtschiff beispielsweise stößt soviel Schwefeldioxid aus wie 376 Millionen Autos. Deshalb müssen die Schiffe ab 2015 statt Schweröl Marinedieselöl tankten, dieser schwefelarmer Treibstoff kostet allerdings 30% mehr als Erdgas. Durch diese Preisexplosion werden wiederum alternative Antriebe wie Erdgas, Segeln oder Solarzellen interessant und rentabel. Ein Reeder spart sich mit einem Erdgas betriebenen Schiff jährlich ca. 300.000 Euro gegenüber einem Schiff mit einem Antrieb mit Marinediesel.

Beim Frachter Super Eco-Ship sind am Laderaum Solarzellen angebracht die Energie erzeugen, zusätzlich können Segeln ausgefahren werden

Ein interessanter Artikel aus der Wirtschaftswoche: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/schifffahrt-ozeanriesen-sollen-zu-oekolinern-werden-seite-all/6812832-all.html

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Zugegeben dieses Designkonzept scheint sehr utopisch, aber doch wieder irgendwie  realistisch. Nach dem Designer soll diese Insel eine Mischung aus luxuriösem Hotel und einem kleinen Kreuzfahrtschiff sein. Dabei bezieht diese Solarinsel die benötigte Energie vollständig aus Solarzellen. Das „Solar Floating Resort“ hat ein 20 Meter langes Deck und ist insgesamt 110 qm² groß. Kosten soll diese bewegliche Insel 1,8 Mio Dollar.

Weitere Informationen (in englischer Sprache): http://www.ecofriend.com/designer-conceptualizes-floating-luxury-resort-powered-solar-cells.html

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Alois Resch mit der neuartigen Solarhybridanlage: Foto: fh oö campus wels

Alois Resch mit der neuartigen Solarhybridanlage: Foto: fh oö campus wels

In zwei Jahren sollen die neuartigen Hybrid Solarkollektoren in Serie gehen. Diese Anlagen produzieren gleichzeitig sowohl Strom als auch Wärme. Photovoltaikanlagen müssen um Effizient arbeiten zu können eine eher kühle Umgebung haben, die thermische Anlage soll dagegen Wärme produzieren. Durch das sogenannte „Spectral Splitting“ wird Sonnenlicht in die Spektralfarben aufgespalten, dieser Teil wird für die PV-Anlage verwendet der Rest wird thermisch genutzt. Alois Resch aus dem niederösterreischischen Mostviertel entwickelte und baute den Prototy eines für Hausdächer verwendbaren Hybrid Solarkollektor. Bei Testergebnissen konnte eine um 15 % höhere Leistung festgestellt werden.

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Neztparität

Bereits 2012 wird selbst erzeugter Strom günstiger sein als vom Energieversorger.

Durch Medien wird suggeriert, dass sich private Photovoltaikanlagen nicht rentieren und nur aufgrund von überhöhten Förderungen wirtschaftlich werden.

Dabei gibt es bereits seit 2010 Regionen in denen Solarstrom günstiger herzustellen ist als mittels konventioneller fossiler Erzeugung.

Seit 2011 wird eine Ausbreitung jener Länder und Regionen festgestellt, in denen der Haushaltstrompreis mittels einer privaten Photovoltaikanlage günstiger ist als der Bezug von Energieversorgern.

In einigen Regionen mit idealen Wetterbedingungen und hohen Haushaltsstrompreisen wurde die Netzparität bereits 2011 erreicht.  Dieser Länder sind: Australien, Spanien, Portugal, Italien, Malta, Zypern, Dänemark, Hawaii und Nordkalifornien. Sogar in Deutschland und Österreich wird die Netzparität bereits 2012 erwartet, wie auch in Belgien, Ungarn, Luxemburg, Niederlande Kroatien, Griechenland, Irland, Slowakei und Schweden.

Es ist absehbar, dass die Abhängigkeit von großen Energieversorgern schwindet und sich jeder selbst seinen Strom erzeugen kann. Im Übrigen wird die industrielle Netzparität in Österreich und Deutschland für 2014 erwartet.

Laut dem Martkforschungsunternehmen Solarbuzz aus Kalifornien näherten sich bereits Angebot und Nachfrage von Photovoltaikanlagen im ersten Quartal 2012 wieder an. Diese Angebots und Nachfrageparität  kann wieder zu höheren Anlagenpreisen führen. Durch Überkapazitäten und einem Angebotsüberhang mussten bereits einige Solarfirmen Insolvenz anmelden, auch chinesische Solarfirmen verbuchten im vierten Quartal 2011 zum Teil erhebliche Verluste.

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Solarwave - Solarkatamaran (Quelle: Solarwave.at)

Die Idee ist genial, die Ausführung ist genial, der Katamaran ist außergewöhnlich. Die beiden Österreicher Michael Köhler und Heike Patzelt aus Kärtnen entwickelten den Solarkatamaran Solarwave, am 18. Dezember 2009 erfolgte der Stapellauf seither sind die beiden Weltenbummler mit ihrem Boot auf einer Weltreise unterwegs.

Die SolarWave ist 14 Meter lang und 7,5 Meter breit und hat ein Gewicht von 12 Tonnen. Die Batterien sind zwei Tonnen schwer, die 57 m² PV-Module haben ein Gewicht von ca. einer Tonne. Das Boot liefert ca. 50 kWh elektrischen Strom täglich.

Seit Kurzem testen die beiden eine neuartige Lithium Batterie, durch diese Batterie soll der Solarkatamaran um 1,5 Tonnen leichter werden

 

Technische Daten
* Type: Solarwave 46
* Länge ü.a.: 13,90m
* Breite: 7,50m
* Tiefgang: 0,90cm
* Höhe: 4,50m (incl. Antennen- / Geräteträger)
* Gewicht: 12 Tonnen
* Höchstgeschwindigkeit: ca. 8 kt.
* Reisegeschwindigkeit: 4 -6 kt
* Energieeintrag pro Tag: Solarpaneele ca. 50 kWh
* Wassertanks: 325 Liter

 

Nähere Informationen: http://www.solarwave.at

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Lois Palmer

Lois Palmer mit seinem "Solartaxi" (Quelle: designnation)

Die unglaubliche Weltreise des Louis Palmer aus der Schweiz wurde in dem Dokumentarfilm „Solartaxi“ verfilmt. In den Jahren 2007 und 2008 erfüllte sich der Schweizer seinen Kindheitstraum – eine Weltumrundung. Mit seinem Solartaxi legte der Schweizer in 18 Monaten eine Strecke von 53.000 Kilometer ohne Treibstoff zurück. Als Energiespeicher verwendete er dabei die ZEBRA Hochenergiebatterie aus Kochsalz, Keramik und Nickel, diese Batterie kann viermal mehr Energie als gleichschwere Blei-Akkus liefern – dies ermöglichte ihm eine tägliche Reichweite von bis zu 400 Kilometer (mehr Infos zur ZEBRA-Batterie: hier). Auf dem mitgeschleppten Anhänger lieferten 6m² große Solarzellen ausreichend Strom für eine tägliche Strecke von 100 Kilometer. Auf 100 Kilometer benötigte das Fahrzeug ca. 8 kWh, dies entspricht einem Benzinverbrauch von 0,8 Liter auf 100 Kilometer. Das Fahrzeug hat 20 PS

 

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Fraunhofer ISE:

»Die Entwicklung der Photovoltaiktechnologie, der Aufbau der Solarindustrie und die Markteinführung der Photovoltaik in Deutschland waren bislang eine große Erfolgsgeschichte«, so Professor Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, dem europaweit größten Solarforschungsinstitut. »Die geplante drastische zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung gefährdet diesen auch international beachteten Erfolg ernsthaft und sollte deshalb dringend überdacht werden«, so Weber. »Die Minister Röttgen und Rösler wünschen zwar einen weiteren Ausbau der Photovoltaik, dieser ist jedoch mit der jetzt geplanten Regelung nicht mehr möglich. Als Folge drohen Firmenschließungen und ein erheblicher Arbeitsplatzabbau. Und ohne starke produzierende Photovoltaikunternehmen in Deutschland wird es auch für die hiesige Solarforschung sehr schwer, ihren internationalen Spitzenplatz langfristig zu verteidigen. Wir appellieren deshalb an die Bundesregierung, diesen Schritt nochmals zu überdenken. Die daraus resultierende Schließung innovativer Unternehmen kann nur schwer wieder rückgängig gemacht werden, denn damit gingen mühsam aufgebaute Strukturen verloren«

 

Philipp Rösler, Chef einer 2% Partei und Wirtschafts- und Technologieminister

»Dieser Wert ist geeignet, die Kosten der EEG-Förderung für PV-Anlagen zu begrenzen und zugleich, im Zusammenwirken mit der internationalen Entwicklung, einen ausreichenden weiteren Anreiz zur technologischen Entwicklung und Beitrag zur Stützung der Solarindustrie zu gewährleisten“

 

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

»Was hier geplant ist, ist ein Solar-Ausstiegsgesetz. Nun soll Solarstrom der Stecker gezogen werden. So kann die Energiewende nicht gelingen. Die Existenz von vielen zehntausend Arbeitsplätzen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen steht auf dem Spiel. Rösler und die Interessen der großen Energiekonzerne haben sich durchgesetzt. Jetzt droht ein gewaltiger Rollback in der Umwelt- und Energiepolitik“.

 

Frank Asbeck, Chef von Solarworld

„Wir werden einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen sehen. Zehntausende von Stellen stehen auf dem Spiel. Mit dem zu erwartenden Markteinbruch werden 30 Jahre Forschung und 15 Jahre Industriegeschichte ohne Not geopfert. Da hat die Politik einen draufgesattelt und versetzt uns jetzt den Todesstoß. Insbesondere die einmaligen Kürzungen sind nicht notwendig, auch macht es wenig Sinn, die vergütete Menge zu begrenzen“

 

Hermann Scheer, Initiator des Erneuerbaren Energiegesetztes, Träger des alternativen Nobelpreises († 14. Oktober 2010)

„Diejenigen (Politiker), die wissen, was sie da anrichten, haben nur noch einen kurzen Karrierezeitraum im Blick – nach mir die Sintflut. Und dieses radikale Kurzzeitdenken, nicht mehr das Denken in längerfristigen Verantwortungskategorien, ist typisch für das gesamte Neoliberale Zeitalter. Im Neoliberalen Zeitalter ist alles verkürzt … auf die aktuelle Erzielung einer höchstmöglichen Rendite, koste es was es wolle.“

„Statt weniger Eigentümer haben wir auf einmal Hunderttausende oder gar Millionen Eigentümer. Das ist nur möglich mit Erneuerbaren Energien und zwar für alle. Die Energieversorgung bekommt eine Demokratisierung. „

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Powerdog

Powerdog

Mit Powerdog können Solaranlage überwacht und die Erträge visuell und online betrachtet werden.

Am Beispiel einer 19,2 kWp Anlage im Innviertel (Zell an der Pram), Oberösterreich kann der stündliche, tägliche, monatliche oder jährliche Ertrag berechnet werden. Der Betreiber: „Bei der Anschaffung wurde auch auf die Qualität des Produktes geachtet. Es handelt sich bei den verarbeiteten Komponenten, um die Testsieger (Module) und Platz 2 (Wechselrichter) der renommierten Fachzeitschrift Photon. Außerdem sind beide Komponenten in der EU gefertigt worden und somit keine Billigchinaprodukte.“

LinkZur Anlage

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