Die SmartBattery der Grazer Firma SunnyBAG startet auf Kickstarter gerade durch. Mit der SmartBattery ist es möglich die geladene Sonnenenergie auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Kombiniert mit einer Solartasche oder einem Outdoor Solarladegerät ist es damit möglich die bereits produzierte Menge an Energie auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Auf Kickstarter ist das Projekt sehr gut angelaufen und hat bereits die nötige Finanzierungssumme fast um das Doppelte überschritten.

 

http://www.sunnybag.at/

Projekt auf Kickstarter

 

 

 

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Die deutsche Firma Rawlemon könnte mit einer genialen Erfindung die Solarstromproduktion revolutionieren. Die Firma entwickelt eine Glaskugel die auch mit sehr wenig Licht noch Strom erzeugen kann. Ein Test hat bewiesen, dass sogar Mondlicht ausreicht um Strom zu produzieren.

Das Problem von herkömmlichen Photovoltaikanlagen ist die geringe Effizienz bei wenig Licht. Die modernsten PV-Module bringen im Praxistest höchstens 20% ausbeute, bei bewölktem Himmel reduziert sich die Leistung sogar auf unter 10% .

Die Solarkugel von Rawlemon jedoch sind mit einer transparenten Flüssigkeit gefüllt und fungieren dabei wie eine Linse, das eingefangen Licht wird gebündelt und anschließend konzentriert auf eine Solarzelle im inneren der Kugel geworfen. So können diese PV-Glaskugeln auch dann Strom erzeugen wenn andere Module aufgeben müssen. Der weitere Vorteil dieser Technologie ist das durch die Form der Kugel immer ein optimaler Einfallswinkel entsteht und eine ideale Ausrichtung wie bei normalen PV-Modulen oder CPD weg fällt.

Mittels Crowd-Funding möchte die Firma demnächst ein Solarladegerät im futuristischen Design anbieten.

 

rawlemon4

 

https://www.indiegogo.com/projects/rawlemon-solar-devices

 

 

 

 

 

 

 

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Offensichtlich gehört die Zeit der sinkenden Modulpreise der Vergangenheit an. Die Augustzahlen des Modulpreisindex´ zeigen teilweise steigende Tendenzen, so sind die Preise für Silizium China als auch die Preise für CdS/CdTe sogar gestiegen. Die Preise für Dünnschichtmodule sind im Jahr 2013 bereits um 3,6% gestiegen.

 

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 07/13 Trend seit 01/13
Kristallin Deutschland 0,74   –  2,6 % –  5,1 %
Kristallin China 0,57  +  1,8% + 7,5 %
Kristallin Japan 0,78      0,0 % –  6,0 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,58  +  1,8% + 3,6 %
Dünnschicht a-Si 0,36   –  5,3 % –  14,3 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,46   –  2,1 % –  11,5 %

Quelle: www.solarserver.de und  www.pvxchange.com

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Bei den Preisen für CdTe Dünnschicht Solarzellen ist eine Bodenbildung eingetreten. Für ein Wp von CdTe Solarzellen, wie sie First Solar herstellt, ist seit einigen Monaten eine stabile Preissituation eingetreten und liegt bei ca. 0,60 Eurocent pro Wp. First Solar hat mitgeteilt, dass sich die Produktionskosten im Jahr 2013 auf ca. 45 Cent pro Wp. von 0,53 Cent im Jahr 2012 reduzieren werden. First Solar ist damit ein klarer Profiteur der globalen Energiewende und somit ein klarer Kauf an der Börse. First Solar ist innerhalb von drei Monaten um über 40% gestiegen.


 

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 09/12 Trend seit 01/12
Kristallin Deutschland 0,81  –  2,4 % –  24,3 %
Kristallin China 0,56  –  1,8 % –  29,1 %
Kristallin Japan 0,85  –  2,3 % –  19,0 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,58     0,0 % –  14,7 %
Dünnschicht a-Si 0,46  –  2,1 % –  23,3 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,54  –  1,8 % –  28,9 %
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Ein interessanter Artikel im Manager-Magazin macht deutlich, dass wir uns bereits in einer Energie Revolution befinden. Aufgrund des erneuten Strompreisanstieges zum Jahresanfang 2013 rüsten immer mehr Firmen und sogar Konzerne die Stromversorgung auf erneuerbare Energien um. Dabei steht nicht mehr die Einspeisvergütung sondern der Eigenverbrauch im Vordergrund. So hat beispielsweise IKEA angekündigt 1,5 Mrd. Euro in Solar und Windkraftanlagen zu investieren. Der schwedische Möbelkonzern will mit den Anlagen so viel Strom produzieren wie er selbst verbraucht. Die Gründe warum sich eine Investition in erneuerbaren Energien für Firmen lohnen liegen auf der Hand.

-Strom aus dem Netz wird stetig teuerer
-Selbst erzeugter Strom ist von der Stromsteuer befreit
-erneuerbare Energiesystem werden ständig günstiger und besser
-selbst produzierter Strom hat einen Inflationsschutz

Investiert wird fast ausschließlich in PV-Anlagen. Diese Entwicklung wird sich laut der Beratungsgesellschaft r2b noch dynamisch beschleunigen. Die Netzparität von Industriestrom hat sich eingestellt, für Konzerne lohnt sich ein Umstieg. Um die Stromkonzerne von dieser für sie gefährlichen Einwicklung zu schützen möchte die FPD Photovoltaikanlagen in Deutschland gänzlich verbieten. – aber wie hat schon Ghandi gesagt „Zuerst ignorieren sie Dich ! Dann belächeln sie Dich ! Dann bekämpfen sie Dich ! Und dann hast du gewonnen!“

 

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Ein Klassiker, damals steckte die Photovoltaik noch in den Kinderschuhen!

Zitat aus dieser Sendung: „Warum macht man Strom nicht immer so, ohne Kohle und ohne Öl, ohne Qualm und ohne Ruß? – Recht habt ihr! und es gibt Gott sei dank schon ein paar Erwachsene die auch auf die Idee gekommen sind!“

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Der Siliziumpreis erholt sich langsam (Quelle: Wacker Chemie)

Es scheint als ob sich die Siliziumpreise wieder leicht erholen. Für Firmen wie Solarworld ist diese Entwicklung ein Segen. Langfristige Lieferverträge über Solarsilizium sind neben den hohen Schulden für Solarworld eine große Last. Sollten die Preise für Silizium wieder anziehen wird sich auch der Preisrutsch für Module verlangsamen oder sogar zum erliegen kommen, Preissteigerungen sind dabei nicht ausgeschlossen.          

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juwi hat langjährige Erfahrung bei der Projektierung von Photovoltaikanlagen. Quelle: juwi

Ein aktuelles Kraftwerksprojekt von Juwi verdeutlicht, wie günstig mittlerweile Strom mittels Photovoltaikanlagen in Deutschland erzeugt werden kann. In Rheinland Pfalz wird ein Kraftwerk mit einer Leistung von 4.500 kWp für 5,5 Mio. Euro errichtet, diese Anlage wird jährlich 4.700.000,00 kWh Strom produzieren. Die Kosten pro kWp betragen bei diesem Projekt lediglich 1.222 Euro. Die Stromgestehungskosten dieser Anlage liegen bei 7,8 Cent pro kWh*.

Somit ist PV-Strom günstiger als Strom von neuen Atomkraftwerken. Laut RWE kostet Strom von neuen Atomkraftwerken bereits mehr als 10 Cent pro kWh.

Zitat: „Bei einem Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde können Sie kein Kernkraftwerk bauen“, hat RWE-Chef Peter Terium erläutert. Damit sich neue Meiler lohnten, müsse der Großhandelspreis für Strom deutlich steigen. „Der müsste wahrscheinlich jenseits der 100 Euro sein“, so Terium.  (Quelle: reuters)

 

*Der zugrunde gelegte Kapitalkostensatz beträgt bei diesen 7,8 Cent 4 %, die jährlichen Betriebskosten 1 % der Investitionssumme und die jährliche Minderung des Ertrags 0,5 %; Nutzungsdauer 25 Jahre.
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In Österreich wurden neue Ökostromtarife beschlossen

Für das zweite Halbjahr 2012 wird für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen ein Kombinationstarif von 19,7 Cent pro kWh plus einem Zuschuss von 30 Prozent der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW gewährt (entspricht im Vergleich zum früheren System einer Einspeisetarif-Förderung von 21,96 Cent). Aufgrund des Preisverfalls bei PV-Paneelen und weiterer prognostizierter Kostensenkungen liegt der Tarif für 2013 bei 18,12 Cent pro kWh plus Investzuschuss (= 20,20 Cent Einspeisetarif-Förderung). Durch die Tarifdegression von acht Prozent soll die positive Entwicklung in Richtung Marktreife weiter verstärkt werden. Bei Anlagen auf Freiflächen werden für das zweite Halbjahr 2012 18,43 Cent und für 2013 16,59 Cent pro kWh (Abschlag von 10 Prozent) verordnet.

Durch ein Auslaufen der Förderungen für neue Großanlagen mit einer Spitzenleistung über 500 Kilowatt peak (kWp) wird verhindert, dass wie in der Vergangenheit wenige Anlagenbetreiber den gesamten Fördertopf bekommen. Im Gegenzug gibt es künftig für gebäudeintegrierte Projekte eine Kombination aus Investitionszuschuss und Einspeisetarif, damit auch weniger finanzkräftige Bürger die Möglichkeit erhalten, eine PV-Anlage zu errichten. Durch diese Umstellung wird vor allem die dezentrale Eigenversorgung mit erzeugten PV-Strom anstatt einer Volleinspeisung in das Netz forciert, womit eine kostengünstige Entlastung der Niederspannungsnetze erfolgt und die neue Smart Meter Technologie ideal genutzt werden kann.

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Nach dem Wirkungsgrad-Durchbruch der Manz AG, weisen CIGS-Dünnschicht-Solarmodule nun einen annähernd gleichen Wirkungsgrad wie monokristalline Solarmodule auf. Manz ist es gelungen, auf der Produktionsanlage CIGSfab bei Dünnschicht-Solarmodulen einen Wirkungsgrad von 14,6 Prozent zu erreichen. Beide Solarmodularten stehen nun in unmittelbarer Konkurrenz, jedoch nicht bei den Produktionskosten, sondern lediglich beim Wirkungsgrad. Auf der integrierten Produktionsanlage CIGSfab können jetzt Solarmodule produziert werden, die in Zukunft Strom liefern, der je nach Standort nur zwischen 4 Eurocent (Spanien) und 8 Eurocent (Deutschland) pro Kilowattstunde kostet.Continue reading

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