Im Dezember 2011 sind die Photovoltaik Modulpreise weiter gefallen, der Preisdruck reduzierte sich zwar von -8,7 % im November auf -4,8%. Dennoch fielen die Preise alleine im Jahr 2011 in Deutschland um knapp 35%,  Kristallin China sogar um knapp 45%.  Die Modulhersteller weltweit leiden unter diesem Preisdruck. Seit kurzem ist bekannt, dass der einst größte Modulhersteller Q-Cells in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt. Auch chinesische Hersteller leiden unter dem Preisverfall, die Aktienkurse sind im Jahr 2012 regelrecht zusammengebrochen.

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 11/11 Trend seit 01/11
Kristallin Deutschland 1,12  –  4,8 % –  34,4 %
Kristallin China 0,81  –  4,3 % –  44,9 %
Kristallin Japan 1,10  –  3,6 % –  32,5 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,73  –  6,6 % –  41,5 %
Dünnschicht a-Si 0,64  –  4,9 % –  40,5 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,82  –  3,5 % –  35,1 %


http://www.solarserver.de/service-tools/photovoltaik-preisindex.html

Powerdog

Powerdog

Mit Powerdog können Solaranlage überwacht und die Erträge visuell und online betrachtet werden.

Am Beispiel einer 19,2 kWp Anlage im Innviertel (Zell an der Pram), Oberösterreich kann der stündliche, tägliche, monatliche oder jährliche Ertrag berechnet werden. Der Betreiber: „Bei der Anschaffung wurde auch auf die Qualität des Produktes geachtet. Es handelt sich bei den verarbeiteten Komponenten, um die Testsieger (Module) und Platz 2 (Wechselrichter) der renommierten Fachzeitschrift Photon. Außerdem sind beide Komponenten in der EU gefertigt worden und somit keine Billigchinaprodukte.“

LinkZur Anlage

Im November 2011 sind die Handelspreise für Photovoltaikmodule am Spotmarkt um bis zu 8,7% gegenüber Oktober diesen Jahres gefallen. Dies ist der stärkste Rückgang im Jahr 2011. Seit November 2010 sind die Module in Deutschland um über 31 % gefallen. Lediglich 1,18 Euro kostet derzeit ein Wp Kristalliner Solarmodule am Spotmarkt, vor 2 Jahren kosteten die gleichen Module noch das Doppelte. Dünnschicht a-Si werden bereits um 0,67 € pro Wp gehandelt. Die Frage ist jetzt wie weit die Modulpreise noch sinken können, die Amortisationszeit der Zellen beträgt jetzt bereits nur mehr 4 Jahre und weniger.

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 10/11 Trend seit 01/11
Kristallin Deutschland 1,18  –  8,7 % –  31,1 %
Kristallin China 0,85  –  7,7 % –  42,2 %
Kristallin Japan 1,14  –  6,3 % –  30,0 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,78  –  6,9 % –  37,4 %
Dünnschicht a-Si 0,67  –  8,5 % –  37,4 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,85  –  5,0 % –  32,8 %

http://www.solarserver.de/service-tools/photovoltaik-preisindex.html

Riesige Solarkraftwerke boomen

Wie hier in Kalifornien wird auch in Afrika massiv in riesige PV-Anlagen investiert. (Quelle: Wirtschaftsblatt)

In Namibia (früher Deutsch Südwestafrika) wird derzeit in der nähe der Hauptstadt Windhoek ein 1000 MW Photovoltaikkraftwerk geplant. Mit der ersten Ausbaustufe von 500 MW ist dieses Kraftwerk das größte seiner Art in Afrika.  Durch diese PV-Anlage möchte Namibia unabhängig von Stromimporten werden. Namibia hat 2.1 Millionen Einwohner und einen pro Kopf Stromverbrauch von 1740 kWh jährlich.

Solar E-Paper

Das Display mit integriertem Solar-Akku auf der Rückseite kann mit einer starken Lichtquelle betrieben werden. (Quelle http://auo.com/)

Die chinesische Firma AU Optronics Corp. hat jetzt ein biegsames Display das vollständig mit amorphen Photovoltaikzellen betrieben wird vorgestellt. So befindet sich auf der Rückseite des E-Paper ein 12 V  Solar Akku, dieser hat eine Abmessung von 212 x 132 x 0,3 mm und wiegt 10 Gramm. Dieses Akku kann sowohl natürliches als auch künstliches Licht in Energie wandeln, laut Hersteller soll das Display so flexibel sein, dass es sich sogar falten lassen kann.

 

Helios

In der griechischen Mythologie war Helios der Sonnengott. (Quelle: Wikipedia.org.)

Unter dem Namen Helios läuft derzeit ein Photovoltaikprojekt in Griechenland. Das Ziel des Helios-Projektes ist, Griechenland sowohl zu einem Stromexportland zu machen, weiters soll dieses Projekt zum Teil dazu beitragen die riesige Schuldenlast Griechenlands zu reduzieren. Mit diesem Projekt möchte Griechenland zehn Gigawatt Sonnenstrom produzieren und in anderen Ländern exportieren. Bis Jahresende sollen Rahmenbedingungen mit europäischen Partner ausgearbeitet werden. Insgesamt erwartet die EU aus diesem Projekt Zusatzeinnahmen für Griechenland in der Größenordnung von 15 Milliarden Euro.

Dieses Projekt ist meiner Ansicht nach vernünftiger als das monumentale Desertec, Das Wüstenprojekt wird im Endausbau über 700 TWh exportieren und Kosten von über 400 Mrd. Euro verursachen.

 

Solarship

Solarship (Quelle: solarship.com)

Wenn es nach dem kanadischen Unternehmen solarship geht, werden in Zukunft riesige rein mit Photovoltaikmodulen betriebene Solarschiffe am Himmel zu sehen sein.  Ab 2012 finden die ersten Demoflüge dieser ungewöhnlichen Flugobjekte statt. Die Firma solarship aus Toronto plant drei verschiedene Modelle mit dem Namen Caracal, Chui und Nanuq. Diese Luftschiffe können eine Nutzlast zwischen einer und dreißig Tonnen tragen. Ausgelegt sind die Luftschiffe hauptsächlich für unwirtliche Gegenden. Das größte der drei Luftschiffe mit dem Namen Nanuq transportiert rein mit Solarmodulen bis zu 12 Tonnen Last (mit Hybrid 30 Tonnen) und kann bei einer unbegrenzter Distanz bis zu 135 Kilometer pro Stunde schnell werden. Nur zu hoffen, dass dem Solarship nicht das selbe Schicksal ereilt wie dem Cargolifter.  weiterlesen

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 08/11 Trend seit 01/11
Kristallin Deutschland 1,33  –  4,4 % –  22,2 %
Kristallin China 0,98  –  6,0 % –  33,5 %
Kristallin Japan 1,27  –  4,7 % –  22,4 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,92  –  6,9 % –  26,3 %
Dünnschicht a-Si 0,77  –  9,6 % –  28,4 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,93  –  5,2 % –  26,4 %

 

(Quelle: http://www.solarserver.de und http://www.pvxchange.com)

Preisentwicklung Diagramm

Preisentwicklung Solar Spotmarkt August 2011