Das in Pettenbach in Oberösterreich ansässige Unternehmen Fronius entwickelt sich immer mehr zu einem Photovoltaik Leitbetrieb. Der von Fronius unter dem Begriff „24 Stunden Sonne“ bekannte Kurzbegriff steht für eine Energiezukunft, in der eine globale Energieversorgung durch erneuerbaren Quellen realisiert werden soll. Um dieser Energiezukunft näher zu bringen, arbeitet Fronius mit aller Kraft an der dieser Entwicklung:
Ein Teil dieses Programms ist auch Wasserstoff ein wichtiger Baustein für die Sektorenkopplung, also die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Mobilität. Zu diesem Zweck arbeitet Fronius auch an Lösungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, hergestellt mit überschüssiger Sonnenenergie aus Photovoltaik-Anlagen. Mit der SOLH2UB Betankungsanlage in Thalheim bei Wels zeigt das Unternehmen jetzt, dass dieses Konzept tadellos funktionieren kann.

 

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Ein Elektroauto, dessen Batterie sich automatisch in der Sonne auflädt und dabei eine tägliche Reichweite von bis zu 30 Kilometer generiert? Diese Zukunftsvision könnte bald verwirklicht werden. Das von den Medien eher links liegen gelassene Unternehmen Sono Motors aus München steckt mit dem Sion bereits in der Serienentwicklung. Das Interesse am Sion ist enorm, bereits über 8000 Reservierungen liegen dem Unternehmen vor. Das visionäre Auto soll dabei auch lediglich 16.000 Euro kosten. Der Sono kann nicht nur über die Sonne geladen werden, sondern natürlich auch mittels CCS, Typ2 und normal über SchuKo also über die normale Haushaltssteckdose, die Reichweite liegt bei einer Vollladung bei ca 250 Kilometer.

 

 

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Solarlaegerät

Solarladegerät Suncharger (Quelle: Solarworld)

Das bereits im Februar 2011 vorgestellte Solarladegerät „Suncharger“ steht kurz vor dem Verkaufsstart. Laut Auskunft von Solarworld soll dieses mit Sonnenlicht betriebene Ladegerät für Mobilgeräte 89,00 Euro kosten und eine Kapazität von 1200 mAh aufweisen, die Nennspannung liegt bei 3,7 Volt. Das Ladergerät benötigt 4 Stunden direkte Sonneneinstrahlung um den Internen Akku gänzlich zu laden, ebenfalls kann es auch mittels normaler Steckdose aufgeladen werden.

Der Artikel ist ab sofort im Lufthansa Worldshop für 89,00 Euro oder 25.000 Meilen erhältlich. Wegen der starken Nachfrage kommt es allerdings zu Lieferverzögerungen.

Wegen der geringen Kapazität von 1200 mAh eignet sich der Suncharcher eher ausschließlich für  Handy, Kamera, Navigation und mp3 Player. Zum Vergleich, ein Iphone Akku hat bis zu 1600 mAh bei einer Nennspannung von 3,7 Volt.

SolarWorld präsentierte im Jahr 2011 auf einer der größten Mobilfunkmessen das Solarladegerät mit der Bezeichnung „SunCharger“. Mit diesem neuen Produkt ermöglicht es der deutsche Solarstromkonzern, Mobiltelefone jederzeit verlässlich mit Strom aufzuladen. Der SunCharger vereint somit Netzteil, Akku und Solarzelle in einem Gerät und bietet damit drei Möglichkeiten, das Handy aufzuladen: Das Mobiltelefon zieht entweder den Strom aus dem normalen Netz, versorgt sich mit der im Akku zwischengespeicherten Energie oder wird direkt mit Solarstrom geladen.

„Der SolarWorld SunCharger ist die Solarstromanlage im Kleinformat und zeigt, was mit Solarstrom möglich ist: unabhängig und überall für den eigenen Bedarf Eigenstrom produzieren“, sagt Dr.-Ing.- E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Und wenn keine Steckdose vorhanden ist, sorgen Solarzelle und Akku für eine sichere und saubere Stromversorgung.“

Link: http://www.suncharger.de/


Solarladegerät

Solarladegerät

Smartphones laufen bei Vollbetrieb mit GPS teilweise nur mehr einige Stunden mit Akkubetrieb. Um die Akkulaufzeit zu verlängert werden mobile Ladegeräte angeboten,  das vielversprechendste Akkupack ist das “11200 mAh High Capacity Solar Charger mit Batterie und Taschenlicht”. Dieses Ladegerät bzw. Akkupack lässt sich innerhalb von 11-12 Stunden in der Sonne, oder in 3 Stunden an der Steckdose vollständig aufladen. Mit diesem Solarladegerät kann man sein Handy laut Angaben im Internet bis zu 6-mal vollständig aufladen, oder ein Netbook einen Tag lang im Vollbetrieb am Laufen halten. Das Ladegerät hat 11,2 Ah bei 3,7 Volt also ca. 40 Wh, mein Notebookakku hat bei 11,1 Volt 5,2 Ah also 58 Wh. Mit diesem Ladegerät kann also der Notebookakku zu ca. 2/3 aufgeladen werden. Ein Handyakku hat bei 3,7 Volt ca. 1 Ah. also lediglich 3,7 Wh ein mehrmaliges Aufladen des Handys ist also möglich.

Dieses Solarladegerät könnte eine Alternative zum immer noch nicht erhältlichen Suncharger von Solarworld mit einem Preis von 89,00 Euro sein.

BYD eBus

BYD eBus (Quelle: BYD)

Das chinesische Unternehmen BYD hat einen elektrisch betriebenen Bus mit Solardach vorgestellt. Der „eBus-12“ wird in den nächsten Monaten den Probebetrieb in Frankfurt am Main, Kopenhagen oder London aufnehmen. Mit moderner Batterietechnologie verfügt der eBus über eine Reichweite von 250 Kilometer, weiters verfügt der Bus über einen neu entwickelten Radnabenantrieb und  über eine sogenannte „Fe-Battery“. Diese Batterie enthält laut dem Unternehmen keine giftigen Stoffe oder Schwermetalle und hat eine Ladekapazität von 600 Ah. Die Ladezeit des als Niederflurbus konzipierten Fahrzeuges beträgt zwischen drei und sechs Stunden. Das Highlight des Busses sind die am Dach integrierten Solarmodule, mit diesen Photovoltaikmodulen kann bei Schönwetter die beachtliche Reichweite von 250 Kilometern noch weiter gesteigert werden.

Auf der Website von BYD wird der Verbrauch mit ca. 100 kWh pro 100 Kilometer angegeben, die Batterie müsste also 250 kWh speichern können um tatsächlich 250 Kilometer fahren zu können. Auf dem Foto befinden sich 18 Module á ca. 225 Wp, diese Module würden in Süddeutschland oder Österreich theoretisch ca 4000 kWh jährlich produzieren, genug Energie für 4000 Kilometer.

BYD ist ein Akronym von „Build your Dreams“  und beschäftigt 60.000 Menschen, der Investor Warren Buffet ist an dem Unternehmen in Shenzhen mit 10% beteiligt.  BYD betreibt gemeinsam Forschungseinrichtung mit der Daimler AG.

Diese Idee finde ich hervorragend, die Kombination mit den PV-Zellen ist zukunftsweisend und ein wichtiger Beitrag für den Energiewandel

Smart mit transparenten Solarzellen

Smart mit transparenten Solarzellen (Quelle: Daimler)

Eine neue Designstudie aus dem Hause Daimler zeigt einen Smart mit lichtdurchlässigen Dach. Dieses Dach fungiert zusätzlich als Solarzelle und erzeugt Energie. Weiters basiert dieses Dach auf organische Farbstoffe, die in einem Sandwichdach eingelassen werden. Mit dieser Energie lassen sich Ventilatoren und sämtliche Multimediakomponenten mit Strom versorgen. Ob dieses futuristische Fahrzeug auf dem Markt kommt ist fraglich. Die
Idee mit den transparenten Photovoltaikzellen ist sicherlich eine spannender Ansatz.

 

Solarcity Liesing

Nach den Visionen der Grünen soll ein Teil von Wien bald so aussehen (Quelle: diegruenen Wien)

Seit 2010 sind die „Grünen“ in der österreichischen Hauptstadt Wien in der Regierung. Mit einer zukunftsweisenden Idee wollen Sie jetzt positiv auf sich aufmerksam machen. Die Idee der Grünen: Liesing, seines Zeichen der 23. Wiener Gemeindebezirk, verfügt über das größte Industriegebiet der Bundeshauptstadt, die Dächer der Produktionshallen weisen insgesamt ein Ausmaß von 160 Hektar aus. Lt. Berechnungen der Grünen könnten auf diesen Flachdächern Solarzellen und Windräder montiert werden, die Strom für 30.000 Haushalte produzieren können. Nur zu hoffen, dass die Grünen diese Idee auch umsetzen können. Konkrete Zahlen über Kosten sind leider genau so wenig  Verfügbarkeit wie ein Zeitplan.

solarworld

Starke Nerven müssen Anleger von Solarworld und Co derzeit beweißen. (Quelle: Solarworld)

Die Modulhersteller haben in den letzten Wochen massiv an Wert eingebüßt. Der Grund ist der sehr starke Abwärtstrend am Spotmarkt und Überkapazitäten. Allerdings wird, auch gerade wegen der günstigen Modulpreise, immens in große PV-Anlagen investiert. China will in den nächsten Jahren PV-Anlagen mit einer Leistung von über 50 GWp installieren, in Australien ist Solarstrom seit September günstiger herzustellen als aus konventionellen Kohlekraftwerken. Die Modulpreise werden sich dennoch vermutlich noch 1-2 Monate nach unten bewegen, viele kleinere Modulhersteller werden einen nochmaligen Preisverfall von 20% und mehr nicht mehr verkraften können und gehen Konkurs. Dadurch werden natürlich auch Kapazitäten abgebaut. Wenn die Modulpreise innerhalb der nächsten 3 Monate wieder anziehen, werden auch die Lagerkapazitäten abgebaut. Durch die inflationäre Entwicklung der Modulpreise kauft sich kein PV-Anlagenbauer Module auf Lager, bei einer Preissteigerung allerdings schon. Der Spotmarkt muss jetzt genau beobachtet werden, sollten sich die Modulpreise 1-2 Monate stabil halten, oder sogar steigen, ist ein Einstieg bei Yingli, Solarworld und Co der beste Zeitpunkt.

Solarworld GT

Solarworld GT (Quelle: Hochschule Bochum)

Das von Solarworld und der Hochschule Bochum entwickelte Solarfahrzug „SolarWorld GT“ versucht ab November eine Weltumrundung und das ohne zusätzlicher Stromzufuhr oder Kraftstoffverbrauch. Es wäre das erste Mal überhaupt in der Automobilgeschichte, dass ein Fahrzeug energetisch autark die Welt umrundet. Gestartet wird Mitte Oktober bei der diesjährigen „WorldSolarChallenge“ in Australien, danach geht es weiter nach Neuseeland, Nordamerika, Nordafrika, Europa und Asien. Nach 34.000 Kilometer, so wird geplant, wird das Auto am Ausgangspunkt eintreffen. Sollte der Versuch erfolgreich verlaufen, würden gleich mehrere Weltrekorde aufgestellt, unter anderem würde das die längste jemals mit einem Solarauto zurückgelegte Strecke sein.

Technische Daten zum SolarworldGT: 

Gewicht unter 300 Kilogramm

Höchstgeschwindigkeit über 120 km/h

Antrieb mit 2 Radnabenmotoren á 2 kW, Höchstleistung 10 kW

3 Quadratmeter Hochleistungssolarzellen

21 Kilogramm Akku

Reichweite 300 km auf Batterie, bei Sonnenschein unbegrenzt

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