Der Siliziumpreis erholt sich langsam (Quelle: Wacker Chemie)

Es scheint als ob sich die Siliziumpreise wieder leicht erholen. Für Firmen wie Solarworld ist diese Entwicklung ein Segen. Langfristige Lieferverträge über Solarsilizium sind neben den hohen Schulden für Solarworld eine große Last. Sollten die Preise für Silizium wieder anziehen wird sich auch der Preisrutsch für Module verlangsamen oder sogar zum erliegen kommen, Preissteigerungen sind dabei nicht ausgeschlossen.          

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juwi hat langjährige Erfahrung bei der Projektierung von Photovoltaikanlagen. Quelle: juwi

Ein aktuelles Kraftwerksprojekt von Juwi verdeutlicht, wie günstig mittlerweile Strom mittels Photovoltaikanlagen in Deutschland erzeugt werden kann. In Rheinland Pfalz wird ein Kraftwerk mit einer Leistung von 4.500 kWp für 5,5 Mio. Euro errichtet, diese Anlage wird jährlich 4.700.000,00 kWh Strom produzieren. Die Kosten pro kWp betragen bei diesem Projekt lediglich 1.222 Euro. Die Stromgestehungskosten dieser Anlage liegen bei 7,8 Cent pro kWh*.

Somit ist PV-Strom günstiger als Strom von neuen Atomkraftwerken. Laut RWE kostet Strom von neuen Atomkraftwerken bereits mehr als 10 Cent pro kWh.

Zitat: „Bei einem Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde können Sie kein Kernkraftwerk bauen“, hat RWE-Chef Peter Terium erläutert. Damit sich neue Meiler lohnten, müsse der Großhandelspreis für Strom deutlich steigen. „Der müsste wahrscheinlich jenseits der 100 Euro sein“, so Terium.  (Quelle: reuters)

 

*Der zugrunde gelegte Kapitalkostensatz beträgt bei diesen 7,8 Cent 4 %, die jährlichen Betriebskosten 1 % der Investitionssumme und die jährliche Minderung des Ertrags 0,5 %; Nutzungsdauer 25 Jahre.
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In Österreich wurden neue Ökostromtarife beschlossen

Für das zweite Halbjahr 2012 wird für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen ein Kombinationstarif von 19,7 Cent pro kWh plus einem Zuschuss von 30 Prozent der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW gewährt (entspricht im Vergleich zum früheren System einer Einspeisetarif-Förderung von 21,96 Cent). Aufgrund des Preisverfalls bei PV-Paneelen und weiterer prognostizierter Kostensenkungen liegt der Tarif für 2013 bei 18,12 Cent pro kWh plus Investzuschuss (= 20,20 Cent Einspeisetarif-Förderung). Durch die Tarifdegression von acht Prozent soll die positive Entwicklung in Richtung Marktreife weiter verstärkt werden. Bei Anlagen auf Freiflächen werden für das zweite Halbjahr 2012 18,43 Cent und für 2013 16,59 Cent pro kWh (Abschlag von 10 Prozent) verordnet.

Durch ein Auslaufen der Förderungen für neue Großanlagen mit einer Spitzenleistung über 500 Kilowatt peak (kWp) wird verhindert, dass wie in der Vergangenheit wenige Anlagenbetreiber den gesamten Fördertopf bekommen. Im Gegenzug gibt es künftig für gebäudeintegrierte Projekte eine Kombination aus Investitionszuschuss und Einspeisetarif, damit auch weniger finanzkräftige Bürger die Möglichkeit erhalten, eine PV-Anlage zu errichten. Durch diese Umstellung wird vor allem die dezentrale Eigenversorgung mit erzeugten PV-Strom anstatt einer Volleinspeisung in das Netz forciert, womit eine kostengünstige Entlastung der Niederspannungsnetze erfolgt und die neue Smart Meter Technologie ideal genutzt werden kann.

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Nach dem Wirkungsgrad-Durchbruch der Manz AG, weisen CIGS-Dünnschicht-Solarmodule nun einen annähernd gleichen Wirkungsgrad wie monokristalline Solarmodule auf. Manz ist es gelungen, auf der Produktionsanlage CIGSfab bei Dünnschicht-Solarmodulen einen Wirkungsgrad von 14,6 Prozent zu erreichen. Beide Solarmodularten stehen nun in unmittelbarer Konkurrenz, jedoch nicht bei den Produktionskosten, sondern lediglich beim Wirkungsgrad. Auf der integrierten Produktionsanlage CIGSfab können jetzt Solarmodule produziert werden, die in Zukunft Strom liefern, der je nach Standort nur zwischen 4 Eurocent (Spanien) und 8 Eurocent (Deutschland) pro Kilowattstunde kostet.Continue reading

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Seit August diesen Jahres hat die Photovoltaik die konventionellen Kraftwerke in der installierten Leistung überholt. Laut dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE ist die Photovoltaik damit die stärkste Stromerzeugungstechnik in Deutschland

Der tatsächlich in das Netz eingespeiste Solarstrom ist aufgrund lokaler Wetterbedingungen naturgemäß niedriger als die installierte Leistung. Die maximale Leistung erreichte die Photovoltaik im Mai 2012 mit gut 22 GW.

Die genauen Zahlen für die installierte Leistung laut Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur vom 9. August 2012: 

Photovoltaik: 29,887 Gigawatt
Wind gesamt: 28,859 Gigawatt
Wind onshore: 28,771 Gigawatt
Wind offshore: 0,188 Gigawatt

Steinkohlekraftwerke: 21 Gigawatt
Erdgaskraftwerke: 20 Gigawatt
Braunkohlekraftwerke: 17 Gigawatt
Kernkraftwerke: 12 Gigawatt

 

Die stärksten Bundesländer bei der Photovoltaik sind: 

Bayern: 9,255 Gigawatt
Baden-Württemberg: 4,265 Gigawatt
Nordrhein-Westfalen: 3,371 Gigawatt
Niedersachsen: 2,806 Gigawatt

 

Der Beitrag der Photovoltaik zur Energiewende wird immer wichtiger. Seit diesem Sommer übertrifft die in Deutschland installierte Solarstromleistung sogar die Windkraftleistung“, stellt Professor Bruno Burger vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg fest. 

Weltweit wird mittels PV soviel Strom erzeugt wie mit 20 großen Atomkraftwerken. Im Jahr 2012 sollen zu den derzeit installierten 70 GWp noch einmal 30 GWp an Photovoltaikanlagen dazu kommen.

Derzeitige Stromproduktion in Deutschland zwischen 20. – 26 August: Die PV-Anlagen produzieren jetzt quasi bereits den gesamten Spitzenstrom der vor Jahren noch teilweise mit Ölkraftwerken produziert werden musste, oder teuer importiert wurde.

Quelle: Fraunhofer ISE

 

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