Netzparität Haushaltsstrom

Neztparität

Bereits 2012 wird selbst erzeugter Strom günstiger sein als vom Energieversorger.

Durch Medien wird suggeriert, dass sich private Photovoltaikanlagen nicht rentieren und nur aufgrund von überhöhten Förderungen wirtschaftlich werden.

Dabei gibt es bereits seit 2010 Regionen in denen Solarstrom günstiger herzustellen ist als mittels konventioneller fossiler Erzeugung.

Seit 2011 wird eine Ausbreitung jener Länder und Regionen festgestellt, in denen der Haushaltstrompreis mittels einer privaten Photovoltaikanlage günstiger ist als der Bezug von Energieversorgern.

In einigen Regionen mit idealen Wetterbedingungen und hohen Haushaltsstrompreisen wurde die Netzparität bereits 2011 erreicht.  Dieser Länder sind: Australien, Spanien, Portugal, Italien, Malta, Zypern, Dänemark, Hawaii und Nordkalifornien. Sogar in Deutschland und Österreich wird die Netzparität bereits 2012 erwartet, wie auch in Belgien, Ungarn, Luxemburg, Niederlande Kroatien, Griechenland, Irland, Slowakei und Schweden.

Es ist absehbar, dass die Abhängigkeit von großen Energieversorgern schwindet und sich jeder selbst seinen Strom erzeugen kann. Im Übrigen wird die industrielle Netzparität in Österreich und Deutschland für 2014 erwartet.

Laut dem Martkforschungsunternehmen Solarbuzz aus Kalifornien näherten sich bereits Angebot und Nachfrage von Photovoltaikanlagen im ersten Quartal 2012 wieder an. Diese Angebots und Nachfrageparität  kann wieder zu höheren Anlagenpreisen führen. Durch Überkapazitäten und einem Angebotsüberhang mussten bereits einige Solarfirmen Insolvenz anmelden, auch chinesische Solarfirmen verbuchten im vierten Quartal 2011 zum Teil erhebliche Verluste.

2 Kommentare

  1. Ich verstehe die Aufregung zur PV-Förderung im EEG nicht. Da der aktuell diskutierte Fördersatz für neue PV-Anlagen unter dem Strompreis für Haushaltskunden liegt (der sogenannten Netzparität) ist eine Förderung doch garnicht mehr nötig. Selbsverbrauchen ist doch wirtschaftlicher als Einspeisen. Ich bin daher dafür die Subventionen einzustellen und die Förderung für PV-Anlagen einzustellen.

    1. Eine Einspeisvergütung ist nötig. Überschüssiger Strom muss verkaufbar sein. Die Höhe wird sowieso diskutiert und solange die Einspeisvergütung unter den Bezugspreis der Energieversorger liegt sehe ich kein Problem.
      Haushaltsstrom kostet in Deutschland 26 Cent die Einspeisvergütung für PV-Strom liegt bei 19 Cent, die Differenz von 7 Cent sind Steuern, Netzkosten und Gewinne der Energieversorger.

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