Solarladegerät

Solarladegerät

Smartphones laufen bei Vollbetrieb mit GPS teilweise nur mehr einige Stunden mit Akkubetrieb. Um die Akkulaufzeit zu verlängert werden mobile Ladegeräte angeboten,  das vielversprechendste Akkupack ist das “11200 mAh High Capacity Solar Charger mit Batterie und Taschenlicht”. Dieses Ladegerät bzw. Akkupack lässt sich innerhalb von 11-12 Stunden in der Sonne, oder in 3 Stunden an der Steckdose vollständig aufladen. Mit diesem Solarladegerät kann man sein Handy laut Angaben im Internet bis zu 6-mal vollständig aufladen, oder ein Netbook einen Tag lang im Vollbetrieb am Laufen halten. Das Ladegerät hat 11,2 Ah bei 3,7 Volt also ca. 40 Wh, mein Notebookakku hat bei 11,1 Volt 5,2 Ah also 58 Wh. Mit diesem Ladegerät kann also der Notebookakku zu ca. 2/3 aufgeladen werden. Ein Handyakku hat bei 3,7 Volt ca. 1 Ah. also lediglich 3,7 Wh ein mehrmaliges Aufladen des Handys ist also möglich.

Dieses Solarladegerät könnte eine Alternative zum immer noch nicht erhältlichen Suncharger von Solarworld mit einem Preis von 89,00 Euro sein.

Share

Der Preisverfall bei Fotovoltaikmodulen wird auch im Februar 2012 fortgesetzt. Vor allem bei Dünnschichtmodulen ist geradezu eine Preiserosion erkennbar.

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 01/12 Trend seit 01/11
Kristallin Deutschland 1,03  –  3,7 % –  39,7 %
Kristallin China 0,77  –  2,5 % –  47,6 %
Kristallin Japan 1,02  –  2,9 % –  37,4 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,63  –  7,4 % –  49,5 %
Dünnschicht a-Si 0,57  –  5,0 % –  47,0 %
Dünnschicht a-Si/µ-Si 0,72  –  5,3 % –  43,0 %

Quelle: http://www.solarserver.de/service-tools/photovoltaik-preisindex.html

 

Share

Auch chinesische Anbieter von PV-Modulen machen noch Verluste (Quelle: Yingli)

Alle schlechten Nachrichten scheinen sich bereits in den Aktienkursen der Solarwerte  wieder zu finden. Das Potential der Photovoltaik in den nächsten Jahren scheinen die Anleger derzeit allerdings vollkommen zu vergessen. Es häufen sich täglich die Meldungen, dass große PV-Projekte auf Bali, China, Japan, Afrika usw. errichtet werden. Alleine Griechenland möchte über ein Beteiligungsprojekt bis zu 20 Mrd. Euro in Solarprojekte (Helios) investieren und so die darniederliegen Wirtschaft ankurbeln und nebenbei versuchen mit Stromexporte Devisen ins Land zu holen. In China wurde die Einspeisvergütung für Solarstrom verdoppelt, eine Wachstumsrate 2011 von 230% war die Folge. Es sind Berichte im Umlauf wonach China bis 2015 15 GWp und mehr an neuen PV-Anlagen ans Netz anschließen möchte. Die derzeit günstigen Kurse von Solarworld, Yingli und Co und die extrem schlechten Analystenmeinungen  sollten jeden zu denken geben, der Exodus bei den Solarwerten wird ungehindert weitergehen. Das Potenzial wird dennoch extrem unterschätzt, das Wachstum im PV-Bereich wird ungehindert weitergehen und sich noch verstärken. Die damalige Einschätzung vor 5 Monaten erst Aktien zu kaufen wenn sich die Spotpreise erholen ist dennoch aufrecht.

Share

Solardynamofahradlampe

Mit dieser neuartigen Solarfahrradlampe ist es künftig nicht mehr nötig die Batterien regelmäßig zu tauschen. Diese Fahradlampe lädt sich automatisch in der Sonne auf, speichert die Energie in den eingebauten Akku und gibt diese Energie abends mittels drei LED Lampen wieder ab.  Sollte der Akku dennoch leer werden, kann der Akku alternativ mittels einer Kurbel aufgeladen werden. Die Fahrradlampe ist Spritzwasser- bzw. Regenwassergeprüft.

Share

In Griechenland sollen 20 Milliarden Euro in das Solarstromprojekt Helios fließen. Parthenon (Quelle: Pixelio)

Am 23. März wird eines der weltweit ehrgeizigsten Solarprojekte in Wien vorgestellt. Dieses Solarstromprojekt soll mit einer Investitionssumme von 20 Milliarden Euro ausgestattet werden.  Gebaut wird dieses sogenannte Helios Projekt in Griechenland, mit einer Leistung von 10 GWp was ca. einem Jahresertrag von bis zu 18 TWh (=18 Billionen Wattstunden) entspricht. Der Plan ist, künftig Solarstrom nach Deutschland zu exportieren. Mit den griechischen Einstrahlungswerten könnte mit diesem Projekt Solarstrom für immerhin 6 Millionen Haushalte produziert werden.

Unter den Vortragenden ist neben dem österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus Griechenland, Bruno Freytag, auch Alex Papalexopoulos, CEO von ECCO International. ECCO International wurde Ende Januar 2012 als einer der drei Berater der griechischen Regierung für das Helios-Projekt ausgewählt und ist mit der Ausarbeitung wirtschaftlicher und technischer Studien zur Durchführung des Projekts beauftragt.

 

Näher Informationen:
AWO-Forum „Helios-Projekt – Solarstrom aus Griechenland für Europa“
23. März 2012, Wirtschaftskammer Österreich
Anmeldung bis 19. März 2012

Solarideen.net wird über das Helios Projekt berichten.

 

Share

Solarwave - Solarkatamaran (Quelle: Solarwave.at)

Die Idee ist genial, die Ausführung ist genial, der Katamaran ist außergewöhnlich. Die beiden Österreicher Michael Köhler und Heike Patzelt aus Kärtnen entwickelten den Solarkatamaran Solarwave, am 18. Dezember 2009 erfolgte der Stapellauf seither sind die beiden Weltenbummler mit ihrem Boot auf einer Weltreise unterwegs.

Die SolarWave ist 14 Meter lang und 7,5 Meter breit und hat ein Gewicht von 12 Tonnen. Die Batterien sind zwei Tonnen schwer, die 57 m² PV-Module haben ein Gewicht von ca. einer Tonne. Das Boot liefert ca. 50 kWh elektrischen Strom täglich.

Seit Kurzem testen die beiden eine neuartige Lithium Batterie, durch diese Batterie soll der Solarkatamaran um 1,5 Tonnen leichter werden

 

Technische Daten
* Type: Solarwave 46
* Länge ü.a.: 13,90m
* Breite: 7,50m
* Tiefgang: 0,90cm
* Höhe: 4,50m (incl. Antennen- / Geräteträger)
* Gewicht: 12 Tonnen
* Höchstgeschwindigkeit: ca. 8 kt.
* Reisegeschwindigkeit: 4 -6 kt
* Energieeintrag pro Tag: Solarpaneele ca. 50 kWh
* Wassertanks: 325 Liter

 

Nähere Informationen: http://www.solarwave.at

Share

Lois Palmer

Lois Palmer mit seinem "Solartaxi" (Quelle: designnation)

Die unglaubliche Weltreise des Louis Palmer aus der Schweiz wurde in dem Dokumentarfilm „Solartaxi“ verfilmt. In den Jahren 2007 und 2008 erfüllte sich der Schweizer seinen Kindheitstraum – eine Weltumrundung. Mit seinem Solartaxi legte der Schweizer in 18 Monaten eine Strecke von 53.000 Kilometer ohne Treibstoff zurück. Als Energiespeicher verwendete er dabei die ZEBRA Hochenergiebatterie aus Kochsalz, Keramik und Nickel, diese Batterie kann viermal mehr Energie als gleichschwere Blei-Akkus liefern – dies ermöglichte ihm eine tägliche Reichweite von bis zu 400 Kilometer (mehr Infos zur ZEBRA-Batterie: hier). Auf dem mitgeschleppten Anhänger lieferten 6m² große Solarzellen ausreichend Strom für eine tägliche Strecke von 100 Kilometer. Auf 100 Kilometer benötigte das Fahrzeug ca. 8 kWh, dies entspricht einem Benzinverbrauch von 0,8 Liter auf 100 Kilometer. Das Fahrzeug hat 20 PS

 

Share

Die neue Hochenergiebatterie aus Kochsalz, Keramik und Nickel

  • 4 mal mehr Energie als ein gleichschwerer Blei-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 400 km.
  • ca. 1000 Ladezyklen
  • zu 100 % rezyklierbar
  • käuflich

Die Anfänge reichen zurück in die Mitte der 70er Jahre nach Südafrika , woher die grundsätzliche Erfindung stammt, über Deutschland und England, wo die Weiterentwicklung erfolgte bis in die Schweiz, wo kürzlich die Produktion startete.

Im Vergleich: Eine Bleibatterie speichert 30 Wh/kg, Nickel-Cadmium bringt’s auf 50 Wh/kg, und die Nickel-Metall-Hydrid kommt auf 60 Wh/kg. und eine grosse Li-Ionen Batterie schafft 100 Wh/kg.

Vorteil 1: ca. 1000 Nennzyklen
Die ZEBRA-Battrie kann ca.1000 mal geladen werden. Dies entspricht beim Solartaxi einer Fahrstrecke von 200’000 – 400’00 km. Im Gegensatz zu NiCd Batterien hat die ZEBRA-Batterie keinen Memory-Effekt (sie muss nicht immer wieder tief entladen werden, um lange zu halten).

Vorteil 2: 8000 Euro
Um 14,1 kWh zu speichern kosten die verschiedenen Batterie-Typen im Vergleich:
Bleibatterie: 1700 Euro
Nickel-Cadmium: 5600 Euro
ZEBRA-Batterie: z. Z. noch 8000 Euro, später soll der Preis mit steigender Produktion auf unter 2000 Euro sinken.

Vorteil 3: Sicherheitstests bestanden
Die von der Europäischen Autoindustrie und von der amerikanischen USABC definiertenTests sind alle bestanden:

  • Crash-Test bei 50 km/h
  • Überlade- und Tiefentladetests
  • Kurzschlusstest
  • Vibrationstest
  • externes Feuer
  • Unterwassertest

Das warme Herz des Autos
Um das Elektrolytsalz flüssig zu halten, benötigt die Batterie eine Betriebstemperatur von 270° – 350 °C. Dank einer Vakuum-Isolation wie bei einer Thermosflasche spürt man an der Aussenhaut lediglich eine Temperatur von 5 bis 10 Grad höher als die Umgebungstemperatur. Die Wärmeverluste beträgt lediglich 40 Watt.

Ladezeit
Geladen wird an jeder gewöhnlichen 110 oder 220 Volt Steckdose. Mit einer Schnelladung können 50% der Batteriekapazität in 30 min geladen werden. Eine normale Ladung dauert 6 – 8 Stunden.

Anwendungen
Die ZEBRA-Batterie ist wartungsfrei, langlebig und sehr zuverlässig. Dies macht sie besonders geeignet für mobile Anwendungen wie Autos, Busse und Transporter.

100 % rezyklierbar
ZEBRA-Batterien enthalten keine Schad- oder Giftstoffe und werden zu 100 % rezykliert. Das Recycling ist im Preis inbegriffen.

weitere Infos
MES DEA S.A.,
Via Laveggio 15,
CH-6855 Stabio,
Switzerland
Tel. +41-(0)91-641-5311
Fax +41-(0)91-641-5333
www.mes-dea.ch
info@mes-dea.ch

Quelle: Solartaxi.com

Share