Preisentwicklung Solar Spotmarkt August 2011

Solarmodul

Wie weit werden die Preise für Solarmodule noch fallen? (Quelle: Solarworld)

Der Preisverfall für Photovoltaikmodule war auch im Monat August dramatisch. Seit Anfang des Jahres sind die Modulpreise für Kristallin in Deutschland um 18,6% gefallen, für Kristallin China sogar um 29,3%. Innerhalb nur eines Monats fielen die Module für Kristallin China auf dem Spotmarkt um 7,1 %. Seit  Mai 2009 sind die Modulpreise von 2,17 Euro um über 52% gefallen. Eine Trendwende ist dabei nicht in Sicht, im Gegenteil am Spotmarkt kosten Kristallin China Module nur mehr 5% mehr als Dünnschicht Zellen. Es scheint als ob die Solare-Energiewende schneller Eintritt als ursprünglich von Experten erwartet.

Laut der Organisation EPIA  (EUROPEAN PHOTOVOLTAIC INDUSTRY ASSOCIATION)
und A.T. Kearney, Inc. soll ab 2014 eine schrittweise dynamische Grid Parity in Europa eingeleitet werden. In Italien beginnend werden Freiflächenanlagen mit herkömmlichen fossilen Kraftwerken konkurrieren können und dies ohne zusätzlicher Förderung. Bis 2020 sollten sich die Modulpreise noch einmal um 50% reduzieren, ab diesem Zeitpunkt kann Solarstrom in allen europäischen Industrieländern mit fossilen Kraftwerken konkurrieren.

 

Modultyp, Herkunft € / Wp Trend seit 07/11 Trend seit 01/11
Kristallin Deutschland 1,39  –  4,7 % –  18,6 %
Kristallin China 1,04  –  7,1 % –  29,3 %
Kristallin Japan 1,33  –  3,4 % –  18,5 %
Dünnschicht CdS/CdTe 0,99  –  3,7 % –  20,9 %
Dünnschicht a-Si 0,85  –  5,8 % –  20,8 %
Dünnschicht 0,98  –  1,8 % –  22,3 %

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